Bembur
Öhm ja toll ... also folgende Situation:
Ich = böser Mensch, möchte Schaden zu fügen
Behörde = hat eine Vorahnung das ich böse bin
Also latschen die aufeinmal bei mir rein (könnte ja sein das ich zur Zeit anwesend in meiner Bude bin), installieren den Schwachsinn und gehen wieder. Natürlich würde ich dann als böser Mensch dieses Rechner weiterhin für meine bösen Machenschaften nutzen.
Death-O-Holic
come what ever may
Ich bin mit ein paar leuten schon dabei ein kleines tool gegen den bundestrojaner zu schreiben :P.
Und wenner kommt werd ich es merken
InMyWinter
seit heute wieder aktuell
| Zitat: |
| Lange schwelte der Streit - nun hat sich die Große Koalition auf ein Gesetz zur Ausweitung der BKA-Kompetenzen geeinigt. Damit erhält unter anderem die umstrittene Durchsuchung privater Computer zu Fahndungszwecken eine gesetzliche Grundlage. |
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,588756,00.html
mich würde nunmal von euch ganzen experten interessieren, wie das auch nur ansatzweise funktionieren und aussehen soll? wollen die uns heimlich über die ip einen trojaner einschleusen, der nicht detected werden kann, wenn ja über welchen port soll sowas möglich sein, wenn man eine eigene firewall benutzt oder soll das ding im os integriert werden, was im unix bereich wohl kaum denkbar erscheint?
AmatorPhasma
"Naja", ich fühle mich sehr sicher mit meiner Firewall, der 1024BIt Verschlüsselung sensibler Daten, und das ich kein Windows nutze
...Spaß bei Seite:
Gegen Hardware seitige Eingriffe nützt das auch nicht all zu viel... nur gegen Software Attacke...
Ich bin aber auch hin und her gerissen, es wäre ein Mittel die Kinderschänder-Ringe zu brechen, nach dem viele Menschen zurecht schreien / verlangen, andererseits ist es ein Eingriff in sensible Bereiche... Ich weiß nicht... Ich weiß nicht... Es kommt am Ende auf die Formulierung und Ausführung an.
"Wer aber glaubt das jetzt der Staat zum Überwachungsstaat wird, der sollte auswandern, so wenig kann man von unserem System doch nicht halten oder? wenn ja wieso wohnt man dann noch hier?"
Oder wieso gehen nicht ENDLICH mal 30-40% auf die Straße? - nun eventuell weil alle es zu Kenntnis nehmen, sich aufregen und am Ende, nichts weiter als dieses tun... bei um die 30% wird die Politik anfangen zu überlegen denn das ist mit Sicherheit "MACHT-GEFÄHRDEND" -"WIR SIND DAS VOLK!" aber wie gesagt das Volk scheint sich nicht sonderlich dran zu stören, die treffen sich lieber zu Tausend bei McDonalds um 30.000 Hamburger zu bestellen.....
Übrigens sollte man bei der Gelegenheit für das Bildungssystem und gegen die Kinderarmut sowie den Hunger in der 3. Welt mit auf die Straße gehen!
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EDIT: [17.11.2008 ]Quelle:
heute.de
Umstrittenes BKA-Gesetz steht plötzlich vor dem Aus
Sachsen-SPD dagegen - Bundesrat-Mehrheit wackelt

Überraschende Wendung: Das umstrittene BKA-Gesetz steht jetzt plötzlich vor dem Aus. Weil die sächsische SPD ihre Zustimmung verweigert, wäre das Späh-Gesetz im Bundesrat ohne Mehrheit - und die strittige Online-Razzia in letzter Minute vom Tisch.

* BKA: Totale Kontrolle oder Sicherheit?
Das umstrittene BKA-Gesetz steht nach Ansicht der sächsischen CDU vor dem Scheitern im Bundesrat. Grund sei die Ablehnung des Gesetzes auf dem SPD-Landesparteitag vom Sonntag. CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer sagte, bislang habe es im Bundesrat eine knappe Mehrheit für das Gesetz gegeben: "Doch wenn wir nicht mitstimmen, war es das", erklärte er. SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz räumte indirekt ein, dass ein Scheitern des BKA-Gesetzes im Bundesrat absehbar ist und brachte einen Vermittlungsausschuss ins Gespräch.
Enthält sich Sachsen im Bundesrat?
Der sächsische SPD-Landesparteiparteitag in Burgstädt hatte sich am Sonntag gegen das umstrittene BKA-Gesetz ausgesprochen. Der Beschluss fiel mit breiter Mehrheit, wie Juso-Chef Holger Mann sagte. Die Jungsozialisten hatten einen entsprechenden Antrag eingebracht und sich darin gegen eine Einschränkung von Freiheitsrechten durch das BKA-Gesetz gewandt. SPD-Landeschef Thomas Jurk habe bereits erklärt, dass er sich im Dresdner Kabinett an den Beschluss gebunden fühle. Damit dürfte klar sein, dass sich das schwarz-rot regierte Bundesland bei der Bundesratsentscheidung seiner vier Stimmen enthält.
Neben den Stimmen Sachsens werden bei der Verabschiedung des neuen BKA-Gesetzes im Bundesrat voraussichtlich auch die Stimmen aller Länder mit Regierungsbeteiligung der FDP fehlen. In Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen lehnen die Liberalen ein Ja zu den umstrittenen Gesetzesverschärfungen im Bereich der inneren Sicherheit ab. Auch im SPD-regierten Rheinland-Pfalz sowie in Ländern mit Regierungsbeteiligung der Grünen und Linken regt sich Widerstand. Scheitern wird das Gesetz bei 35 oder mehr Gegenstimmen. Allein die Länder mit FDP-Regierungsbeteiligung plus Sachsen kommen auf 28 Stimmen.

Dieter Wiefelspütz. Quelle: ap
Wiefelspütz (SPD) enttäuscht
CDU-Generalsekretär Kretschmer warf der sächsischen SPD vor, sie sei ein Sicherheitsrisiko für das Land. Die Koalition in Berlin habe den Kompromiss zum BKA-Gesetz lange verhandelt. Dieser drohe nun zu scheitern wegen eines "pubertären Antrags" der Jungsozialisten. Er bekräftigte, die sächsische CDU stehe zu dem Gesetzesvorhaben.
Wiefelspütz sagte, zwar sehe er der Abstimmung am 28. November mit "großer Gelassenheit" entgegen. "Es ist aber auch die Anrufung eines Vermittlungsausschusses denkbar." Der innenpolitische SPD-Fraktionssprecher war maßgeblich am Entwurf des neuen BKA-Gesetzes beteiligt. Ein Vermittlungsausschuss wird nötig, wenn ein vom Bundestag verabschiedeter Gesetzentwurf vom Bundesrat abgelehnt wird. Der Vermittlungsausschuss hat die Aufgabe, Uneinigkeiten zwischen Bund und Ländern bei Gesetzgebungsverfahren zu klären.

Wolfgang Schäuble. Quelle: ap
BKA-Paket aufschnüren?
Falls das Gesetz in der Länderkammer scheitern sollte, sei er bereit, über einzelne Punkte noch einmal neu mit dem Koalitionspartner zu sprechen, sagte Wiefelspütz. Dies könne beispielsweise die so genannte Eilfall-Regelung sein. Sie sieht vor, dass der BKA-Chef die umstrittene heimliche Online-Durchsuchung im Eilfall auch ohne richterlichen Beschluss anordnen kann.
Mit dem "Gesetz zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus durch das Bundeskriminalamt" soll das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) erstmals die Aufgabe der Gefahrenabwehr erhalten. Die Ermittlungsbehörde soll künftig auch präventiv, also zur Verhinderung von Straftaten, tätig werden. Vor allem Innenminister Schäuble hat sich für das Gesetz stark gemacht.
Mit Material von dpa, reuters und ap