Séncja
| Zitat: |
| Die Studiengebühren in ihrer jetzigen Form werden abgeschafft. Fortan sollen die Studenten die Gebühren erst nach dem Studium zahlen - und nur, wenn sie mehr als 30 000 Euro pro Jahr verdienen. Dann werden nachträglich 375 Euro pro Semester fällig. Darauf einigten sich CDU und GAL bei den Koalitionsverhandlungen am Freitag im Hotel Grand Elysee. Bisher zahlen Studenten 500 Euro pro Semester, und zwar bereits während des Semesters. Die neue Regelung soll ab dem kommenden Wintersemester gelten. Die finanzielle Ausstattung der Hochschulen soll auch mit der Änderung in gleicher Höhe erhalten bleiben. Die Zinslasten für die Zeitverzögerung der Gebührenzahlung solle aus dem Haushalt finanziert werden, sagte GAL-Chefin Anja Hajduk. Mit anderen Worten: Der Staat schießt den Studenten bzw. der Uni das Geld vor. Anders als bisher werden auch Härtefälle nicht mehr von der Gebühr ausgenommen. Quelle: abendblatt.de |
Kurz zusammengefasst. Man studiert. Wenn man nach dem Studium im Job mehr als 30.000€ pro Jahr verdient, so muss man pro Semester 375€ zurückzahlen. Verdient man weniger, so zahlt man nichts.
Ich bin zwar gegen Studiengebühren, aber die Regelung ist noch einigermaßen fair. Warum? Gut, man muss zwar auch noch einen Batzen Bafög zurückzahlen, aber so muss man nicht noch extra während des Studiums herumlaufen und wie ein Depp nach Kohle suchen. Die Konzentration bleibt damit bei den Leistungen im Studium und nicht im Beschaffen von Gelder.