Irgendwie kann ich den allgemeinen Anti-Haar-Wahn auch kaum bis gar nicht verstehen. Wann genau war es, als Männer genause aussehen mussten, wie frisch geborene Kinder? Ich weiß nicht, aber wer einen rasierten Mann will, kann doch auch gerne in eine Grundschule gehen und dort eifrig baggern. Enttäuscht wird man da nicht.
Ja, es ist unverschämt, sowas zu schreiben, aber wir Männer (zumindest meiner Einer) müssen uns seit Jahren anhören, dass Frauen nur äußerlich als Barbie-Puppen abgestempelt werden, weil wir uns nur an das Ideal (Blondes Püppchen) orientieren und uns alles andere egal ist. Aber wenn ich mir den Thread hier anschaue, dürfen sich viele Frauen darüber nicht beschweren. Frauen sind da nämlich nicht viel anders.
Ich weiß nicht, aber ich hatte auch schon viele Frauen, die offen sagten, dass sie Haare am Männerkörper nicht ausstehen könnten und nach 2 Wochen dann meinten, dass meine Brustbehaarung ihnen mehr zusagt, als irgendein Babypopo auf der Brust.
Ich sehe das eigentlich so, dass viele Frauen von einem "Hype" getragen werden. Einem Schönheitsideal, dem sie nachgaffen. Früher waren es Männer auf Motorräder und Lederjacken, dann waren es Bodybuilder und muskelbepackte Stripper und heute sind es kahlrasierte Tucken, die geschminkt durch die Discos laufen und wie Bill von Tokio Hotel aussehen.
Mit diesem Beitrag will ich auch niemanden angreifen: Weder metrosexuelle Männer, noch Leute, die geschminkt durch Clubs laufen und auch nicht Frauen, die auf haarlose Männer stehen. Ich finde es nur immer wieder komisch, wie solch ein Trend immer überhand gewinnt, so dass die Menschen das Wesentliche aus dem Auge verlieren: Den Menschen an sich!
Schönheitsideal hin oder her: Es ist der Mensch, der sich schön macht. Mir ist es egal, ob die Frau einen Strohbusch im Slip hat oder sie ihre Achselhaare flächten kann: Das Gesamtpaket muss einen wesentlichen Eindruck hinterlassen. Und wer es nötig hat, ein "Gesamtpaket" durch den Geschmack des Mainstreams oder äußerliche anpassung zu ersetzen, der weiß, dass er in seinem Leben irgendwas falsch macht. Denn diese Menschen werden am Ende wirklich so behandelt, wie sie behandelt werden sollen: Wie Puppen!
Die Predigt ist beendet. Sie dürfen nun Spenden in den entsprechenden Beutel werfen ...