Stipendien vs. Studiengebühren

Séncja
Zitat:
Als das Bundesverfassungsgericht den Weg für Studiengebühren frei machte, stellte es den Ländern eine Bedingung: Sie sollten den "Belangen einkommensschwacher Bevölkerungskreise angemessen Rechnung tragen". Das ließ sich als Auftrag verstehen, ein wirkungsvolles Fördersystem aufzubauen.

Das ist nun drei Jahre her. Jetzt haben erstmals die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern über das Thema beraten. Auslöser ist der Vorschlag von NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Er will mit Hilfe eines nationalen Stipendiensystems die Zahl der Geförderten von derzeit zwei bis 2012 auf zehn Prozent eines jeden Studienjahrgangs anheben. Die Geförderten sollen eine Leistungsprämie von 300 Euro im Monat erhalten.

[...]

Derzeit erheben sieben der 16 Bundesländer Studiengebühren, alle sieben werden von der Union regiert. Von einem wirkungsvollen Stipendiensystem sei aber wenig zu sehen. NRW und Hessen hätten bis heute keine eigenen Förderprogramme aufgelegt.

Quelle: derwesten.de

Was für eine Schnapsidee Man fördert die "elitären Studenten" und der Rest darf zusehen, wie sie zurechtkommen. Dass hierbei die familiäre wirtschaftliche Lage total außer Acht gelassen wird und man deutlich macht, dass nicht Leistungen, sondern nur Ergebnisse zählen, merken die lieben Politiker nicht.

Und dass die CDU/CSU-Fraktion ihren Aufgaben in keinsterweise nachkommt und sich auch einen Dreck darum scherrt, zeigt deutlich, von welcher Partei man sich langsam vollends distanzieren sollte. Wenn es nach den "schwarz-braunen" gehen würde, dann würde nicht in Bildung oder in das Sozialsystem investiert werden, sondern lediglich in die Leute, die sowieso schon Geld im Überfluss haben.

Und dann erzähle mir noch einmal einer, wir leben in einer Demokratie, in der das Volk entscheidet ...
Lord_de_Vampire
Meine Meinung ist....
Haben die Politiker jemals was gemerkt? Diese Frage kann man sich selbst beantworten,mit einem klaren NEIN.Sie sitzen mit ihren fetten Ärschen auf ihre Stühlen,überlegen sich welche Schnappsideen sie jetzt austüffteln können und immer schön auf Kosten der Bürger.Nach dem Motto:" Die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer".

Egal welche Partei was macht,es kommen eh nur Lügen dabei raus und darum kann man überhaupt keine Partei,in jeglicher Hinsicht,trauen ...
Es ist schon Schade genug, zu zusehen wie unsere "HachSoTolle" Politiker unser Land in den Ruinen stürzt und merken dies noch nicht einmal.Anstatt die Fehler die sie machen zu korrigieren,machen sie noch mehr Fehler um die vorigen zu überspielen und wieder auf Kosten des Volkes.Dieses führt zu einer Splitterung der Gesellschafft..Reich und Arm,wobei die Armen noch ärmer werden und somit komplett aus der Gliederung fällt.

Wir leben schon lange nicht mehr in einer Demokratie, sondern in einem Staat wo das Wort des Volkes nix mehr wert ist.

Wie gesagt,meine Meinung dazu...
Angiesheart
Ich find auch sowas ist wieder typisch... Ich find es schlimm das Bildung immer mehr Geld kostet... Ich denke halt man sollte wenn man ausser einer nicht so gut betuchten Familie kommt trotzdem keine Nachtteile haben und ganz ehrlich die Kinder können auch nix dafür...
Und ich gebe euch recht dieser Staat ist keine Demokratie und hat auch kein richtiges Sozialsystem