Überfallopfer beschenkt Dieb aus Mitleid

mondfeuer
Ein ungewöhnliches Ende hat ein Raubüberfall in der Nähe von New York genommen. Der Besitzer eines kleinen Lebensmittelgeschäfts in Garden City, Mohammad Sohail, wollte seinen Laden gerade schließen, als ein Mann mit einem Baseball-Schläger auftauchte und Geld verlangte. Sohail griff nach seiner Schusswaffe unter dem Schalter und forderte den Angreifer auf, seinen Schläger wegzulegen.

Daraufhin brach der Mann in Tränen aus, fiel auf die Knie und schluchzte, er sei arbeitslos und wolle doch nur seiner notleidenden Familie helfen. „Das war ein erwachsener Mann und er heulte wie ein Baby“, sagte Sohail.

„Er tat mir leid.“ Der Ladenbesitzer gab dem weinenden Räuber 40 Dollar (28 Euro) und einen Laib Brot. Außerdem nahm er ihm das Versprechen ab, nie wieder auf Raubtour zu gehen. Schließlich sprach der vor 20 Jahren aus Pakistan eingewanderte Sohail mit dem Angreifer über seinen islamischen Glauben, und beide reichten sich die Hand. Dann ging Sohail in einen hinteren Raum, um dem Mann Milch zu bringen. Als er zurückkam, war der Angreifer verschwunden. Sohail rief die Polizei an, um den Vorfall zu melden, verzichtete aber auf eine Anzeige

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article38...us-Mitleid.html


Das ist ja wie im Märchen. Hi hi!.. Aber anzeigen? Wofür wollte er ihn anzeigen? Das Geld hat er schließlich freiwillig raus gerückt.
Schöne Geschichte.
geistLich
Naja, der Mann hätte ruhig noch da bleiben können, oder hatte er Angst, dass der Ladenbesitzer im Hinterraum die Polizei ruft? Der Ladenbesitzer hätte ihm ja auch einen Aushilfenjob anbieten können... Wäre meiner Meinung nach besser gewesen, als ihm einmalig Geld zu geben. Und auch besser für den Lebenslauf des Mannes. Aber warum um alles in der Welt hat er am Ende doch noch die Polizei gerufen? Hätte er sich doch eigendlich sparen können, da ja sowieso nichts passiert ist...
mondfeuer
Ja, das mit dem Job wäre wohl besser gewesen. Aber wahrscheinlich hat der Ladenbesitzer keine Job gehabt. Und mal ehrlich- wer will auch jemanden anstellen, der einen kurz vorher versucht hat zu überfallen? Denke, das Geld war besser als nichts. Von daher. Schon großzügig.
Agony
Also ich würde keinem einen Job anbieten, der mich vorher überfallen wollte. Alleine das mit dem Geld und dem Brot ist schon total großzügig.
mondfeuer
Ja, das denke ich auch. So einem Angestellten würde man wohl nie wirklich trauen.