Viele Unfälle durch Medikamente

mondfeuer
In Deutschland setzen sich Millionen Autofahrer hinters Steuer, obwohl ihre Fahrtüchtigkeit durch Medikamente beeinträchtigt ist. Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM) werden unter dem Einfluss von Arzneien mindestens ebenso viele Unfälle verursacht wie unter Alkoholeinfluss.

Bis zu sieben Prozent der jährlich rund 2,2 Millionen Verkehrsunfälle in Deutschland seien auf medikamentenbedingte Fahruntüchtigkeit zurückzuführen, sagte DGVM-Präsident Rainer Mattern. Dadurch werde ein volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von mehreren Milliarden Euro verursacht.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=497285

Hättet ihr gedacht das so viele Unfälle durch Medikamente verursacht werden?
Ich hätte gedacht das wäre ein viel kleinerer Anteil als beim Alkohol und bin gerade leicht schockiert
merla
hm ... naja, gedacht hätt ich das auch nicht.
Aber Medis sind laut Artikel ja dann eigentlich noch ein viel größeres Problem, als Alk. Erstens, weil schwieriger nachzuweisen, zweitens weil Folgen weniger erforscht.

Ich mein, bei nem einzelnen Medikament kann man ja flott mal im Zettelchen nachschauen, ob es Auswirkungen auf die Fahruntüchtigkeit hat, aber wer weiß schon, wie zum Beispiel zwei verschiedene Medikamente miteinander in Wechselwirkung wirken ... da kann man auch noch so lang untersuchen wie man will, all zu schnell wird die Frage für verschiedene Medikamentzusammensetzungen auch net geklärt sein. Und "aufklärung" klappt dann mangels wissen ja auch net ...

Ergo: Wer Medis nimmt, darf nicht ans Steuer bin gespannt, wann die ersten das sagen werden ....
mondfeuer
Ich finds auch n starkes Stück das manche Ärzte die Patienten nicht darüber aufklären, das man nach z.B. einer größeren Behandlung der Zähne nicht mehr Auto fahren sollte, da man jede Menge Schmerzmittel gespritzt bekommen hat. Ich wette das sich einige nach sowas hinters Steuer setzen. Ein Freund von mir ist das passiert. Wir sind recht spontan zu einem Zahnarzt, weil er Schmerzen hatte. Der hat ihm einige Spritzen gegeben. Danach hat er sich etwas schwummrig gefühlt- also bin ich gefahren. War auch gut so. Nur der Arzt hat überhaupt nichts gesagt. Es gibt bestimmt einige die denken- solange sie noch laufen können, können sie auch Auto fahren.
merla
bei schmerzmitteln und so ist klar, das der Arzt auf die Fahrunfähigkeit aufmerksam machen sollte. Wobei man des eigentlich auch eben selbst merken sollte.

Aber bei vielen Medis weiß sicher auch der Arzt nicht, dass die solche Nebenwirkungen haben. Keine Ahnung, ob der Apotheker, der einem das dann in die Hand drückt, mehr Ahnung hat, aber auch de können nicht jeden Beipackzettel auswendig kennen.
mondfeuer
Ne und die wissen z.T. auch gar nicht was die Leute sonst so zusätzlich alles einnehmen.