Guantanamo Gefangene - Neue Heimat München

InMyWinter
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,606055,00.html

Zitat:
Deutschland soll Gefangene aus Guantanamo aufnehmen - das werden die USA von Deutschland fordern. Für 17 Uiguren wäre München der perfekte Ort: Die Stadt ist bereit, sie unterzubringen. Doch Innenminister und Kanzlerin sträuben sich.


Es tut mir wirklich Leid, aber mein Verständnis für die Amerikaner im Fall Guantanamo ist durchaus begrenzt. Die lösen ihr Prügelcamp auf und wir sollen uns an der Aufnahme der Gefangenen beteiligen, das find ich einfach nur absurd. Auch wenn ich sowas nur ungern sage, aber das ist doch absolut nicht unser Problem und man kann nicht seine unangenehmen landesinternen Dinge einfach auf andere Staaten verlagern, weil man selbst der Meinung ist, es mache sich besser den Betrieb da einzustellen.
Die Aufnahme von Uiguren finde ich doppelt idiotisch, denn mir ist nicht klar, wieso wir noch fremde Gefangene aufnehmen sollen, nur weil es in München eine Subkultur derer gibt. Die Aussage, die können ja alle nachher bei ihren Landsleuten im Imbiß arbeiten ist einfach nur peinlich.
lara
was mich an dem artikel stört, ist: "...das werden die USA von Deutschland fordern."
ich hab das ganze ursprünglich so verstanden, dass jedes land selbst entscheiden kann, ob es guantanamo-gefangene aufnimmt oder nicht.
sowas kann man doch nicht mal eben fordern
Der sanfte Dunkle
So wie ich bisher die politische Diskussion in unserem teutschen Lande verfolgt habe, sind mal wieder die widerlichen Gutmenschen der Grünen vorangeprescht und haben als Erste "Hier" geschriehen,

Sie, die (als ehemaligen Pazifisten zu "Bellizisten" gewandelt) die völkerrechtswidrigen Einsätze der NATO auf dem Balkan, den Kosovo (mit dem hanebüchenen Verweis auf die "besondere Verantwortung Deutschlands" seit Auschwitz) und in Afghanistan mitgetragen haben, wollen nun den deutschen Steuerzahler auch noch für die ungesetzliche Verbringung von sogenannten "Terroristen" verschiedener Nationen nach Guantanamo bluten lassen.

Deuschland sollte lieber die Finger lassen von durch keine UN-Resolution gerechtfertigten Kriegseinsätzen, die als humanitäre Hilfe bemäntelt werden. Wenn man humanitäre Hilfe leisten will, dann sollte man doch lieber das Technische Hilfswerk als das Militär nach Afghanistan schicken, um Straßen und Schulen zu bauen.

Meiner Kenntnis nach, sollte die Bundeswehr nur zur Verteidigung Deutschlands im Falle eines Angriffs von außerhalb eingesetzt werden. Mir ist nicht bekannt, daß Afghanistan uns eine Kriegserklärung gegeben hat und der Spruch von Struck, daß :" die Sicherheit Deutschlands am Hindukusch verteidigt wird" ist ja wohl an politischem Unsinn nicht zu unterbieten. Wo kann denn dann die Sicherheit Afghanistans verteidigt werden? In den deutschen Alpen oder was?

Niemand hat meiner Meinung nach so konsequent Guantanamo bekämpft, wie es hätte sein müssen. Die USA hätten dafür weltweit politisch isoliert werden müssen. Nun sollten sie wenigstens in der Lage sein, alleine für die Auflösung des Lagers und für die Entschädigung der dort widerrechtlich eingekerkerten Menschen zu sorgen.
Hagen
Im Bezug auf die Ächtung von Menschenrechtsverletzungen verfährt die Westliche Welt leider sehr selektiv.

Die Guantanamo-Suppe haben sich die USA selbst eingebrockt und daher sollten sie sie auch selbst auslöffeln.

Aber ich bin mir sicher, daß aufgrund der Unterwürfigkeit unserer Politiker höchstwahrscheinlich einige der Guantanamo-Häftlinge bei uns landen werden.

Und hier können sie dann unser multikulturelles Biotop mit zusätzlichem islamischem Extremismus bereichern. Herzlichen Glückwunsch Deutschland!