merla
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| Interessierte Leser können zur Zeit über 250 mittelalterliche Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen online einlesen. Bis Ende 2009 sollen zudem alle 355 Handschriften, die vor dem Jahr 1000 geschrieben wurden, in die virtuelle Bibliothek aufgenommen werden. Die Universität Freiburg hatte in einem Pilotprojekt von Januar 2005 bis Dezember 2006 bereits 130 mittelalterliche Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen digitalisiert. Das Nachfolgeprojekt e-codices hat zum Ziel, die mittelalterlichen Handschriften der Schweiz durch eine virtuelle Bibliothek zu erschliessen. Teil dieses Projektes ist die weitere Erfassung der Handschriften der Stiftsbibliothek, die mit ihren 2100 Handschriften zu den ältesten und bedeutendsten Handschriftenbibliotheken der Welt gehört, wie die Stiftsbibliothek und die Universität Freiburg an einer Medienkonferenz vom Montag in St. Gallen bekannt gaben. Die Hälfte der Codices stammt aus dem Mittelalter, und davon wurden rund 400 Bände in der Zeit vor dem Jahr 1000 geschrieben. Bisher wurden 250 Handschriften vollständig digital reproduziert, mit aktuellen wissenschaftlichen Beschreibungen verknüpft und in einer neuen Webanwendung der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt. (...) Die schonende Digitalisierung von Handschriften sei nicht mit der Massendigitalisierung von gedruckten Büchern zu vergleichen, hiess es. So müssten die Belastungen der jahrhundertealten Kulturgüter auf ein Mass begrenzt bleiben, das unter einer durchschnittlichen Benützung liege. (...) |
Quelle
direkt zu den Handschriften
Auch wenn ich nicht der größte Fan von Digitalisierungen bin (Ausbildungstrauma), so find ich das doch klasse. Erst mal die Tatsache an sich, dass die das hinbekommen haben und zweitens, weil sie so einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können. Welchen mal eben dahergelaufenen Benutzer lässt man denn gern an solche Handschriften ran?