kivio
Ich soll ja einige aussagekräftige Zeilen über mich schreiben, das will ich hiermit versuchen, aber dennoch mit einem Zitat beginnen, dass mich sehr berührt hat und auch recht gut beschreibt.
Thomas Mangegold schreibt: "Das Leben ist immer Dualität. Das ist auch ein esoterisches Grundprinzip: Zwei Gesichter, zwei Pole, Gegensätze bedingen einander, ergänzen sich, und sie gleichen sich in ihren Extremen. Dieser Satz verfolgt mich Tag und Nacht. Lediglich den Ausgang des Kampfes der zwei scheinbar unversöhnlichen Komponenten Opfer und Täter bestimmen wir selbst. Das eine bedingt das andere. Gibt es keinen Maso, gibt es keinen Sado - und sobald
das Zufügen von Schmerz eine gewisse Qualität erreicht, wenn es zur Sucht oder Notwendigkeit wird, nimmt man schmerzliche Dinge in Kauf, um es tun zu dürfen...
Also findet der Konflikt, der ja gleichzeitig ein miteinander ist, sowohl extern zwischen Täter und Opfer als auch intern in jedem Individuum statt. Und nur eines kann den internen Kampf leiten und steuern - das Individuum selbst."
Manegold; Th., 2008 "Ich war ein Grufti", 3. Auflage, Berlin: Periplaneta
Aber nun zu mir: ich bin im zarten Alter von 17 zur Schwarzen Szene gestoßen, also vermutlich so etwas wie eine olle Schwarze, sofern man mit 42 als oll bezeichnet werden kann. Für mich bedeutet "schwarz" eine Lebenseinstellung, an Klamotten muss ich das heute nicht mehr festmachen, auch wenn ich hauptsächlich in schwarz durch die Gegend streife. Gothic als Begriff wurde ja erst später geprägt, persönlich würde ich mich der Fraktion New Wave zuordnen und meine Gesinnung als "schwarz-verwirrt" bezeichnen. Mein bevorzugter Musikstil ist daher auch eher 80er Jahre, aber ich bin Neuem gegenüber natürlich auch aufgeschlossen.
Lesen tu ich so ziemlich alles, was Buchstaben hat, von Schundroman über Fachliteratur bis zu Waschzetteln. Ich würde mich gern als Forscherin mit Leib und Seele bezeichnen. Mein Ziel ist es hauptsächlich Schubladen aufzumachen, um zu schauen, was/wer sich darin verbirgt (da ist auch ein Gutteil berufliche Neugierde dahinter, aber es ist eben auch ein prominenter Wesenszug von mir).
Ich entstamme zwar dem holden Niederrhein, mich hat es aber über verschiedenartigste Stationen (Frankfurt, Berlin, Las Palmas, San Francisco) nach Braunschweig verschlagen. Ich hoffe trotzdem, beim schwarzen NRW weiter mitmischen zu dürfen, auch als Expat sozusagen.
Thomas Mangegold schreibt: "Das Leben ist immer Dualität. Das ist auch ein esoterisches Grundprinzip: Zwei Gesichter, zwei Pole, Gegensätze bedingen einander, ergänzen sich, und sie gleichen sich in ihren Extremen. Dieser Satz verfolgt mich Tag und Nacht. Lediglich den Ausgang des Kampfes der zwei scheinbar unversöhnlichen Komponenten Opfer und Täter bestimmen wir selbst. Das eine bedingt das andere. Gibt es keinen Maso, gibt es keinen Sado - und sobald
das Zufügen von Schmerz eine gewisse Qualität erreicht, wenn es zur Sucht oder Notwendigkeit wird, nimmt man schmerzliche Dinge in Kauf, um es tun zu dürfen...
Also findet der Konflikt, der ja gleichzeitig ein miteinander ist, sowohl extern zwischen Täter und Opfer als auch intern in jedem Individuum statt. Und nur eines kann den internen Kampf leiten und steuern - das Individuum selbst."
Manegold; Th., 2008 "Ich war ein Grufti", 3. Auflage, Berlin: Periplaneta
Aber nun zu mir: ich bin im zarten Alter von 17 zur Schwarzen Szene gestoßen, also vermutlich so etwas wie eine olle Schwarze, sofern man mit 42 als oll bezeichnet werden kann. Für mich bedeutet "schwarz" eine Lebenseinstellung, an Klamotten muss ich das heute nicht mehr festmachen, auch wenn ich hauptsächlich in schwarz durch die Gegend streife. Gothic als Begriff wurde ja erst später geprägt, persönlich würde ich mich der Fraktion New Wave zuordnen und meine Gesinnung als "schwarz-verwirrt" bezeichnen. Mein bevorzugter Musikstil ist daher auch eher 80er Jahre, aber ich bin Neuem gegenüber natürlich auch aufgeschlossen.
Lesen tu ich so ziemlich alles, was Buchstaben hat, von Schundroman über Fachliteratur bis zu Waschzetteln. Ich würde mich gern als Forscherin mit Leib und Seele bezeichnen. Mein Ziel ist es hauptsächlich Schubladen aufzumachen, um zu schauen, was/wer sich darin verbirgt (da ist auch ein Gutteil berufliche Neugierde dahinter, aber es ist eben auch ein prominenter Wesenszug von mir).
Ich entstamme zwar dem holden Niederrhein, mich hat es aber über verschiedenartigste Stationen (Frankfurt, Berlin, Las Palmas, San Francisco) nach Braunschweig verschlagen. Ich hoffe trotzdem, beim schwarzen NRW weiter mitmischen zu dürfen, auch als Expat sozusagen.
naja, was heißt reichlich, nach oben sind da ja keine grenzen gesetzt!