AmatorPhasma
Quelle:
3Sat.de - Nano
Die Kinder erwerben auch bevorzugt die Fähigkeiten, die mit damit verbunden sind
Die Erziehung sorgt für das typische Rollenverhalten von Jungs und Mädchen: In ihrer Umfrage konnte das Team um Becky Francis von der britischen Roehampton-Universität zeigen: Auch Erwachsenenbevorzugen geschlechtertypisches Spielzeug - und viele gaben zu, eine feste Vorstellung davon zu haben, womit Jungs und Mädchen spielen sollten. Die Forscher zeigten, dass die Kinder auch bevorzugt die Fähigkeiten erwarben, die mit diesem Spielzeugen verbunden sind... [mehr]
"Interessant...!" - Soviel dann zu meiner Frage der geschlechtsspezifischen Rollenverteilung...
lara
also ich hatte früher irgendwie nicht sooo viele puppen.. klar gab es welche aber meinen metallbaukasten und die lego-steine waren immer sehr beliebt bei mir
kein wunder, dass ich lieber an irgendetwas rumschraube und nicht in nem frauentypischen job arbeite
kivio
Interessant sehr wohl, aber haltbar?
Geschlechterrollenidentifikation ist keinesfalls nur frühkindlicher Prägung/Erziehung zuzuschreiben, wir sitzen hier nicht mehr bei Siggy und Anna Freud auf der Couch.
Die Rolle von Peer-Groups ist nicht zu unterschätzen. Egal, ob ich vorher mit Fischer-Technik herumgebastelt habe, wenn mein bester Freund in KiGa oder Grundschule Barbie toll findet, ist Kind da ganz schnell bereit sich umzustellen und hinzuzulernen. Und das von Opa geschenkte, hochkomplizierte Fischer-Technik Karussell ist plötzlich eher uncool.
Und dann gibt es da noch die allseits beliebte Anlage-Umwelt-Diskussion sowie die beliebte Thematik der Rollenkonflikte. Das Thema ist vielschichtiger, fürchte ich.
soulsister
Das Problem sind nicht die Spielzeugarten, sondern die Eltern, die den Kindern vordiktieren, was sie gut oder schlecht zu finden haben! Viele Eltern reden so permanent auf ihren Nachwuchs ein und erzählen ihm, dass ein richtiger Junge Autos und Fußball gut finden muss, dass die lieben Kleinen gehirngewaschen Erwartungen umsetzen und - und das ist ebenso bedenklich - in Bergen von Plastikkram versinken, obwohl die olle Puppe von der Schwester ausreichen würden.
Zudem wird zu sehr auf die Spielzeugberge der befreundeten Familien geguckt und hastig nachgekauft, damit der Nachwuchs schön ruhig ist.
InMyWinter
ich frag mich auch, ob sowas haltbar ist. klar herrschte über jahrzehnte leichtes unwohlsein bei den vätern, wenn ihre söhne puppen gut fanden, da ja mit puppenspielen bekanntlicherweise ein grundstein für homosexualität ist*g*. allerdings beobachte ich bei einigen freunden mit zwei kindern, die junge und mädchen haben, eher das gegenteil. selbst wenn beide in einem zimmer leben und jeder mit allen sachen spielen kann, so tendieren die mädchen eher zu den typischen mädchensachen, wie puppen und ponys und jungs zu eisenbahnen und baukästen.