Familie ohne Verhütung bekommen 18. Kind

Séncja
Zitat:
Michelle Duggar ist seit ihrem 17. Lebensjahr mit dem zwei Jahre älteren Jim Bob verheiratet. Nach einer Fehlgeburt, für die sie die Pille verantwortlich machten, beschloss das Paar, künftig auf Verhütungsmittel zu verzichten. Seitdem haben sie im Durchschnitt alle 18 Monate Nachwuchs. Der Einfachheit halber beginnen die Namen ihrer Kinder allesamt mit "J" - von der 17 Monate alten Jennifer bis zum ältesten Sohn Joshua. Der inzwischen 20-Jährige hat im September geheiratet und hofft nach eigenen Angaben auf eigenen Baby-Boom.

"Ich liebe es, Babys zu wickeln und mit ihnen zu kuscheln", sagte Michelle Duggar im vergangenen Jahr dem "People Magazine". Michelle und ihrer Riesenfamilie hat der Sender TLC inzwischen eine eigene Show gewidmet. Die nächste Folge ist für Montag geplant.

Quelle: n-tv.de

Irgendwie ist das doch krank ...
leandra-luna
waaaaaaaaaaaaaaaaargh HORROR!!! Wer tut sich denn einen solchen Wahnsinn an? Ich hab drei kleinere Geschwister 8, 14, 23 und die waren schon jeder für sich immer anstrengend... aber alle 18 monate? jedesmal wenn man eins aus dem gröbsten raus hat das nächste kind windeln? OMG!
AmatorPhasma
- Psychologe?
- mal ein anderes Hobby suchen ?
- Keine Ahnung!
BTL
Ja genau! Wenn Familien viele Kinder haben sind sie entweder psychisch gestört, assozial oder beides. Seltsam eigentlich, dass man bei so einem, sich durch alle Gesellschaftsschichten ziehenden Bild, an Staatskrankheiten wie der Vergreisung oder fehlender Unterstützung für Junge Familien leidet.

Meine Oma hatte auch 17 Kinder. Und ich kann nicht sagen, dass Sie nicht in der Lage war, Ihren Kinder wichtige Werte mit zugeben oder lebensfähige Individuen aus Ihnen zu machen.


Und am schlimmsten ist, dass "viele Kinder" in den Köpfen der meisten mittlerweile schon bei 3-4 Kindern anfängt.
materialpunk
ich finds ja gut, dass es noch menschen gibt, die sich für eine größere familie entscheiden! aber gleich sooo viele kinder? ich möchte jetzt nicht unbedingt sagen, dass das krank ist! aber es gehören verdammt starke nerven dazu! ich glaub das ist in der heutigen zeit einfach unvorstellbar für die meisten, sich um so viele kinder zu kümmern! für mich wäre das auch auf keinen fall was! klar, irgendwann erziehen die größeren geschwister die kleineren mit, aber die zeit bis dahin ist sicher lang und beschwerlich! und dann kommt noch hinzu, dass z.b. allein schon aufgrund falscher ernährung heutzutage immer mehr kinder adhs haben und somit bestimmt nicht immer einfach zu erziehen sind! was soll ich sagen... respekt? naja, sofern die kinder in der familie nicht (emotional) verwahrlosen soll mir das recht sein, solange ich nicht die mutter bin!
AmatorPhasma
Ich habe nichts gegen viele Kinder... aber mit 17 beginnen? und dann alle 18
Monate ein neues Kind? - Bei einer Eigenen TV-Sendung mitmachen?

Hört sich wie ADS oder ähnliches an (?)
Das alle Kinder mit "J" Beginnen wegen der "Einfachheit" ?

"Michelle Duggar sagte, sie sei in der sechsten Schwangerschaftswoche. Es gebe keine Probleme. Jim Bob Duggar erklärte, der Erfolg der Familie sei "erstens die Liebe zu Gott und zweitens, dass jeder den anderen so behandelt, wie er selbst gerne behandelt werden möchte". Wie viele Kinder das Ehepaar haben werde, sei Gottes Wille, sagen beide Eltern."

Da sage ich nur um "Gottes" willen, ja ich habe was dagegen wenn Personen mit solchen Gedankengut, so viele Kinder in die Welt setzen.
Da sie zu hause Unterrichtet werden und nicht in die Schule gehen - alleine das finde ich schon als "NO-GO!"... nehme an das die Kinder eine wirklichkeitsfremde, religiöse Erziehung - und zwar nur diese - bekommen! - Bei der Argumentation würde es mich nicht wundern! - Danke "NEIN" davon gibt es schon genug auf der Welt.....

"Also meine Ablehnung ist nicht Generell sondern speziell in diesem Fall, ich finde es im Moment nicht wieder aber ich weiß das die Eltern Kreationisten sind, stand auf einer Amerikanischen NEWS.Seite!"
BTL
Hmmm...
Also das zitierte Gedankengut ist wirklich ... verurteilungswürdig...?
Die Kinder Respektieren sich gegenseitig? Meine Mutter hat früher auch immer gesagt, "Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg' auch keinem Anderen zu.". So eine Wahnsinnige!

Ob Sie jetzt sagen, "es ist Gottes Wille", oder "es ist Zufall, wann sie ein Kind bekommen", macht Doch nun wirklich nur der Unterschied in der Weltanschauung.
Und wenn man einmal eine Fehlgeburt durchgemacht hat, kann ICH verstehen, dass man sowas nicht mehr durch machen will. Und es gibt Gedankengänge die weitaus weniger rationell sind, als die Vermutung, dass die Pille eine Fehlgeburt hervorruft.

Also viele Kinder sind OK, aber nicht, wenn die Eltern Christlich erziehen?
Ob sie den Kreationismus vertreten, kann ich nicht beurtteilen. Interessiert mich aber auch nicht. So lange ich in meinem späteren Leben nicht wissenschaftlich arbeiten will ist es eigentlich ziemlich egal, ob ich daran glaub, dass wir alle mutierte Fische sind, Giraffen 'nen langen Hals bekommen haben, weil sie es für praktisch hielten oder das Irgendwer mit Lehmklumpen rumm gespielt hat.

Ich will hier keinem den Gedanken einpflanzen, das Jeder viele Kinder haben muss. Ich finde, das dass Jeder selber zu entscheiden hat. Aber wenn an jeder Ecke versucht wird Leute, die viele Kinder haben, als gesellschaftlichen oder geistigen Abschaum dar zustellen könnt ich Kotzen.
AmatorPhasma
Zitat:
Original von BTL(...)Meine Mutter hat früher auch immer gesagt, "Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg' auch keinem Anderen zu.". So eine Wahnsinnige!(..)

Ich glaube nicht das ich irgend etwas behauptet oder geschrieben habe, dass dieses Kommentar provoziert hat, oder diesen "Spruch" deiner Mutter bzw. im Allgemeinen negiert, weder in seiner Wichtigkeit noch in seiner Bedeutung - [Ironie] warum du deine Mutter als eine Wahnsinnige bezeichnest bleibt mir allerdings verschlossen [/Ironie], ich würde sagen das dies ein weiser "Spruch" ist, leider in unserer Wirklichkeit ein "Spruch" dem zu wenig Beachtung geschenkt wird, besonders im Bezug auf Gewalt.

Zitat:
(...)Ob Sie jetzt sagen, "es ist Gottes Wille", oder "es ist Zufall, wann sie ein Kind bekommen", macht Doch nun wirklich nur der Unterschied in der Weltanschauung(...)

Doch es macht einen gravierenden Unterschied, ich könnte hier jetzt die Idiotie, Verfehlungen, Verleitungen und Überzeugungen von Religionen und metaphysischen Glaubenskonzepten jeglicher Art als Argumentation aufschreiben, dies würde aber eindeutig zu weit führen, an dieser Stelle empfehle ich aber Werke von Kant, Nietsche, René Descartes, Demokrit, Protagoras, usw. zu lesen - und die Thematiken: Sophismus, Skepsis, Stoa usw... als gedankliche Einblicke in die allgemeine Thematik der Religionskritik. - Und die Kinder werden immerhin von diesen Eltern, mit diesem Gedankengut, erzogen

Zitat:
(...)Und wenn man einmal eine Fehlgeburt durchgemacht hat, kann ICH verstehen, dass man sowas nicht mehr durch machen will. Und es gibt Gedankengänge die weitaus weniger rationell sind, als die Vermutung, dass die Pille eine Fehlgeburt hervorruft(...)

Ja ich stimme dir zu, es gibt ein gewisses Risiko auf Fehlgeburten wenn man die Pille nimmt, aber ich kenne kein Medikament was risikolos ist und natürlich kann ich verstehen das man so etwas nicht mehr benutzt - nur wie kommt man von - (...)Nach einer Fehlgeburt, für die sie die Pille verantwortlich machten, beschloss das Paar, künftig auf Verhütungsmittel zu verzichten. (..) - Den Zusammenhang zu anderen Verhütungsmitteln muss ich nicht verstehen, oder? - Ich würde sagen das ist ein "Scheinsatz".

"Scheinsätze". sie besitzen zwar die grammatikalische Form eines sinnvollen Satzes, bringen jedoch keinen (bestehenden oder nichtbestehenden) Sachverhalt zum Ausdruck - sie können also gar nicht wahr oder falsch sein, sondern sind eben schlicht und einfach so sinnlos wie undifferenziertes Geraune.

Zitat:
(...)Also viele Kinder sind OK, aber nicht, wenn die Eltern Christlich erziehen?(...)

Kreationismus, ist eine Art des Glaubens der die Aufklärung negiert, und für seine Intoleranz, im gehobenerem Sinne, bekannt ist - was nicht heißt das andere Glaubenskonzepte dies nicht wären, mehrheitlich würde diese Beschreibung einer Eigenschaft zutreffen - und für mich jede Erziehung auf Grundlage eines irgentwie gearteten metaphysischen Glaubenskonzeptes suspekt...

Zitat:
(...)So lange ich in meinem späteren Leben nicht wissenschaftlich arbeiten will ist es eigentlich ziemlich egal, ob ich daran glaub, dass wir alle mutierte Fische sind, Giraffen 'nen langen Hals bekommen haben, weil sie es für praktisch hielten oder das Irgendwer mit Lehmklumpen rumm gespielt hat(...)

Erstens: Ich finde nicht das es egal ist, wenn Wissen egal wäre könnten wir uns auch weiter im Dreck wälzen, in Höhlen leben, und nicht versuchen im Idealsten Falle das Leben von diesem Planeten irgendwann einmal zu exportieren...
Zweitens: Evolution hat nichts damit zu tun dass man etwas für praktisch hält - sondern mit spontanen Gen-, Genom,- oder Chromosomenmutationen und Selektion durch Überlebensfähigkeit - Vorteilgebung - Zufall.

Zitat:
(...)Ich will hier keinem den Gedanken einpflanzen, das Jeder viele Kinder haben muss. Ich finde, das dass Jeder selber zu entscheiden hat. Aber wenn an jeder Ecke versucht wird Leute, die viele Kinder haben, als gesellschaftlichen oder geistigen Abschaum dar zustellen könnt ich Kotzen(...)

Ich stelle nicht die mit vielen Kindern als "gesellschaftlichen oder geistigen Abschaum dar"... der Zusammenhang meiner Beurteilung sollte durch die Ausführung klar geworden sein.

PS: Was den "Zufall" ansich betrifft wäre es bestimmt mal Interessant, sich den Doppelspaltversuch mit Photonen, Elektronen und Fullerene anzusehen.
BTL
Leider verlasse ich im folgenden den eigentlich Themenberreich, aber der letzte Beitrag hat mich einfach zu tiefst beeindruckt.

Ironie, Scheinsätze, namenhafte Religionskritiker. Doppelspaltversuch...
Schwere Geschütze die Du auffährst, nur um deine Meinung zu bekräftigen, dass Leute die aus einem Glauben mehr Inhalt ziehen, als aus ein paar, auf Axiome beruhende Formeln, keine Kinder erziehen sollten.

Ich versteh nur nicht was dich besser macht, als die von dir kritisierten Gläubigen. Du lässt keine andere Meinung zu und beharst auf dem Standpunkt, dass alle die an nicht wissenschaftlich zu ergründende Dinge glauben einen Verfall der Gesellschaft bedeuten. Zitat: "Ich finde nicht das es egal ist, wenn Wissen egal wäre könnten wir uns auch weiter im Dreck wälzen, in Höhlen leben, "*

Ich lasse die mal so verallgemeinert als Gläubige stehen, da Du die ja auch alle über einen Kamm schärst. Zitat: "Kreationismus, ist eine Art des Glaubens der die Aufklärung negiert,... was nicht heißt das andere Glaubenskonzepte dies nicht wären,..."

Interessant finde ich den Punkt von Verfehlung, Idiotie, etc. Gut, dass Leute, die deren Leben der Wissenschaft verschrieben haben von solchen Punkten frei zu sprechen sind. Das ein Wernher von Braun gesagt hat, dass es ihm egal sei, wo die Raketen, die er baute Vernichtung und Elend anrichtet, sei nicht seine Sorge, liegt höchst wahrscheinlich in der christlich geprägten Erziehung, die er genossen hat.
Nagut, ich gebe zu, dass diese Art der Argumentation durchaus Unfair ist. Ein einzelnes Beispiel heraus ziehen, um alle auf eine Stufe zu stellen. Aber ich denke der Zweck den ich damit erzielen will ist klar. ... Nein, ich gehe lieber auf Nummer sicher: Es ist nicht das Wissen oder der Glaube der einen Menschen dazu bringt unsägliches zu tun. Es ist einzig und allein der Mensch, der sich gerne den Glauben zu nutze macht, um dumme Parolen leichter unters Volk zu bringen. Aber wenn das der Kritikpunkt an der Religion ist, sollten wir auch Politik, Wirtschaft und gesellschaftliches Beisammenleben abschaffen.

Das für dich jede "Erziehung auf Grundlage eines irgendwie gearteten metaphysischen Glaubenskonzeptes suspekt" ist, ist dein gutes Recht, das Dir ermöglicht, deine Kinder auf diese Weise zu Erziehen,, welches Dir zum Glück aller (um jetzt mal Religiös geprägte Floskeln wie "Gott sei Dank" auszulassen) durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zugesichert wird. Wie in allen anderen freiheitlich demokratischen Staaten auch.
Warum Du aber anderen dieses Recht madig machen willst kann ich nicht nachvollziehen. Zumindest nicht vor dem Aspekt, dass Du ein mindestens durchschnittlich gebildeter Mensch bist, dem klar sein sollte das Faschismus in jeglicher Art menschenunwürdig und verachtenswert ist.

Mir persönlich ist es egal ob nun ein Gott existiert oder nicht. Aber wenn ich meine Großeltern sehe, denen der Glaube an eine vielleicht nicht existente Entität geholfen hat einen Weltkrieg und einen Bürgerkrieg in dem sich Nachbarn gegenseitig abgeschlachtet haben zu überstehen, ohne den Glauben an das Gute im Menschen zu verlieren, dann muss ich diesem Konzept einfach gutes zusprechen.


Nitsche, Kant, Feuerbach und viele andere haben bewiesen, dass es keinen Gottesbeweis gibt. Aber einen Beweis dafür, dass es ihn nicht gibt, konnte auch keiner erbringen. Oder um es mit den Worten von Stephen Haking zu sagen:
Zitat:
# What I have done is to show that it is possible for the way the universe began to be determined by the laws of science. In that case, it would not be necessary to appeal to God to decide how the universe began. This doesn't prove that there is no God, only that God is not necessary. [Stephen W. Hawking, 1989]


[Edit]Jetzt habe ich bei dem ganzen getipper doch glatt vergessen, was mich eigentlich bewegt hat, überhaupt noch in diesem Thread zu antworten. (Abgesehen von deiner Signatur. )
Es war dieser abschließende (Schein?-)satz:
Zitat: "Ich stelle nicht die mit vielen Kindern als "gesellschaftlichen oder geistigen Abschaum dar"... der Zusammenhang meiner Beurteilung sollte durch die Ausführung klar geworden sein."
Eigentlich ist aus deinem Post nicht viel klar geworden, außer, dass Du dich nicht sonderlich intensiv mit den Beiträgen anderer Schreiber befasst -Zitat: Evolution hat nichts damit zu tun dass man etwas für praktisch hält..."-, und dass Religiosität für dich ein rotes Tuch ist. Aber einen Menschen nach seinem Glauben zu Beurteilen ist bewiesener Maßen ein dummes Konzept. Das wurde schon an verschiedensten Stellen in der Geschichte bewiesen.
Ein Mensch der der Meinung ist, dass dem Mann eine Rippe fehlen muss mag aus unserer Sicht ein Trottel sein. Aber solange ein Mensch einen anderen Menschen mit Anstand und Würde behandelt und ihn respektiert, kann er meinetwegen auch an ein fliegendes Spagettimonster glauben.


*Zum dem ersten Zitat, mit dem Wissen und dem Dreck möchte ich in eigener Sache noch ergänzen, dass ich niemals behauptet habe, dass "Wissen(schaft)" egal sei. Aber für eine einzelne Person bringt es in der Regel keinen Nutzen zu wissen, warum ein Zweig, der eine Reißfestigkeit von nur wenigen Newton hat, eine Kraft negieren kann, die einen beliebig schweren Körper jede Sekunde um fast 10 Meter pro Sekunde beschleunigen kann.
Séncja
Zitat:
Original von BTL
Und wenn man einmal eine Fehlgeburt durchgemacht hat, kann ICH verstehen, dass man sowas nicht mehr durch machen will. Und es gibt Gedankengänge die weitaus weniger rationell sind, als die Vermutung, dass die Pille eine Fehlgeburt hervorruft.

Die Kritik, die man hier äußern kann ist, dass das Paar gar nicht mehr versucht hat, zu verhüten. Es gibt weitaus mehr Verhütungsmittel, als nur die Pille. Und wenn man keine Kinder mehr haben will, dann kann sich der Mann auch die Samenleiter durchtrennen lassen. Dann ist die Geschichte auch beendet. In so fern halte ich die Begründung der Frau (bzw. des Paares) für scheinheilig. Es ist ein versuch, ihre Lage zu rechtfertigen. Kein richtiger Grund, kein Argument.
Das ist genauso, als wenn ich sage, dass ich beim Bodenturnen einmal auf mein Genick gefallen bin und dadurch keine Luft mehr für eine längere Zeit bekommen habe. Deswegen treibe ich keinen Sport mehr <-- das ist mindestens genauso verachtend.

Ich gebe hierbei natürlich auch zu, dass ich keine Ahnung habe, wie man sich fühlt, wenn man eine Fehlgeburt hatte. Nur die Argumentation hier ist scheinheilig.



Zitat:
Original von BTL
Ich will hier keinem den Gedanken einpflanzen, das Jeder viele Kinder haben muss. Ich finde, das dass Jeder selber zu entscheiden hat. Aber wenn an jeder Ecke versucht wird Leute, die viele Kinder haben, als gesellschaftlichen oder geistigen Abschaum dar zustellen könnt ich Kotzen.

Ich glaube nicht, dass hier jemand das Ehepaar als gesellschaftlichen oder gar geistigen Abschaum dargestellt hat. Hier wurde lediglich die Situation an sich bewertet und da muss ich ehrlich sagen, dass ich es teilweise schon ein wenig krank finde.

Ich finde es nicht schlimm, wenn sich ein Paar dazu durchringen kann, ein Kind zu bekommen. Genauso wenig finde ich es schlimm, wenn ein Paar mehrere Kinder hat. Aber wenn man tatsächlich 17 Kinder hat, ist das schon eine derbe Portion - ohne deiner Oma zu nahe treten zu wollen.

Kommt man dann auch noch mit der Begründung, dass sie Spaß am Wickeln usw. hat, mit dem Hintergrund, dass sie zuerst eine Fehlgeburt hatte, drängt sich mir die Frage auf, ob die Frau mit den vielen Geburten nicht insgeheim das Trauma der Fehlgeburt bewältigen möchte. Sie fühlt sich verloren, fühlt sich leer und versucht das mit den Geburten neuer Kinder zu kompensieren. So wirkt das auf mich.

Ich sehe auch große Probleme auf die Familie zukommen, wenn die Frau irgendwann keine Kinder mehr gebähren kann. Was macht sie dann? Mit 17 Jahren hat es begonnen: Hat sie irgendwas gelernt? Wie füllt sie ihr Leben? Bricht sie zusammen? Adoptiert sie noch mehr Kinder?

Natürlich bleibt es jedem frei, soviele Kinder zu gebähren und auf die Welt zu bringen, wie man möchte. Wir sind hier nicht in dem China vor mehreren Jahrzehnten. Dennoch sehe ich es einfach als "krank" an, wenn eine Frau das Gebähren von Kindern zu ihrer einzigen Lebensaufgabe macht.
BTL
Naja, das mit der Verhütung ist durchaus so eine Sache. Es gibt wie von dir beschreiben durchaus mehr Möglichkeiten als nur die Pille. Und wenn sie keine weiteren Kinder mehr hätten haben wollen wäre es dumm diese Mittel und Wege nicht zu nutzen.
Jetzt wird gesagt, dass es ein Mittel ist ihre Lage zu rechtfertigen. Da frage ich mich allerdings warum müssen sie das?
Weil sie sich aus einem nicht näher definierten Grund dafür entschieden haben erheblich mehr als die durchschnittlichen 1,85 Kinder zu bekommen? Da stellt sich mir die Gegenfrage Was genau ist denn so schlimm daran?Du, Sencja sagst, das Du "es teilweise schon ein wenig krank" empfindest. Ausserdem meinst Du wenn "man tatsächlich 17 Kinder hat, ist das schon eine derbe Portion". Aber wieso? Weil wir das so nicht mehr kennen? Weil es in unseren Augen keinen Sinn mehr macht, sich die unnötigen Kosten aufzuerlegen?

Wenn die gute Frau an einem Punkt ankommt, an dem sie keine Kinder mehr bekommen kann, wird sie in meiner kleinen utopischen Welt weiterhin Spaß am Sex haben und sich um Ihre Kinder, Enkel und Ur- Enkel kümmern. Zumindest hat es bei meiner Oma auch wunderbar funktioniert. Zu sagen, dass sie ja nie etwas sinnvolles gelernt hat, entspricht wahrscheinlich der Wahrheit. Wenn man einen irgendwie gearteten Ausbildungsberuf als das einzig sinnvolle bezeichnet. Anderer Seits soll es immer noch eine Menge X von Frauen geben die sich in Ihrer Funktion als Ehefrau und Mutter wohl fühlen. Fürs Protokoll: Das ist keine spitze gegen Emanzipation, und auch kein Aufruf dafür das Frauen zurück an den Herd sollen. Ich bin der Meinung, dass jeder sein Leben so gestallten soll, wie er möchte, sofern er damit niemand anderen (Ja, da zähle ich auch die Kinder mit zu) gefährdet.

Ob diese speziell Frau sich jetzt als Gebärmaschine hingibt, weil sie ein Trauma hat, und damit versucht Ihre "Schuld" zu tilgen, kann wohl nur ein Psychologe beurteilen. Wenn sie sich dadurch aber besser fühlt und es den Kindern an nichts mangelt, sehe ich darin kein Problem.

Ein Problem sehe ich aber in deinem Abschlusssatz: "Dennoch sehe ich es einfach als "krank" an, wenn eine Frau das Gebären von Kindern zu ihrer einzigen Lebensaufgabe macht."
Das würde nämlich heißen, dass Sie in einem separaten Raum sitzt, darauf wartet, dass sie befruchtet wird und das nächste Kind wirft. Das könnte den Eindruck von Menschenunwürdiger Haltung der Frau erwecken, und die Vermutung aufkommen lassen, dass die Kinder der Frau ohne Mutter aufwachsen und verwahrlosen.
Da aber ein Kammerateam regelmäßig durchs haus rennt, gehe ich davon aus, dass sich in solch einem Fall das örtliche Jugendamt bereits eingeschaltet hätte. (Selbst bei den dummen, bösen, unfähigen Amis)
Viel eher gehe ich davon aus, dass diese Frau sich nicht als Gebärmaschine sondern als Mutter sieht, und sich als solche um Ihren Nachwuchs und den Haushalt kümmert. Was durchaus eine lebenserfüllende Aufgabe sein kann. Mit sicherheit ist es bei der Anzahl an Kinder nicht jedermanns Sache. Aber genau so wenig ist es Jedermanns Sache bis zu der Hüfte in der Scheiße anderer Leute rum zuwarten. Deshalb erkläre ich aber nicht jeden Gas- Wasser- Scheißeiinstallateur zu einer derbst kranken Persönlichkeit.
Séncja
Zitat:
Original von BTL
Jetzt wird gesagt, dass es ein Mittel ist ihre Lage zu rechtfertigen. Da frage ich mich allerdings warum müssen sie das?
Weil sie sich aus einem nicht näher definierten Grund dafür entschieden haben erheblich mehr als die durchschnittlichen 1,85 Kinder zu bekommen? Da stellt sich mir die Gegenfrage Was genau ist denn so schlimm daran?Du, Sencja sagst, das Du "es teilweise schon ein wenig krank" empfindest. Ausserdem meinst Du wenn "man tatsächlich 17 Kinder hat, ist das schon eine derbe Portion". Aber wieso? Weil wir das so nicht mehr kennen? Weil es in unseren Augen keinen Sinn mehr macht, sich die unnötigen Kosten aufzuerlegen?

Mein vorrangiges Argument war Selbstaufgabe.
Kinder brauchen viel Zuwendung. Gerade Neugeborene müssen da rund um die Uhr betreut werden. Wo bleibt die Freizeit? Wo bleibt die eigene Entfaltung? Wo kann die Frau zu sich finden? In Wirklichkeit doch irgendwie nie.

Die Mutter ist so beschäftigt, ihre Kinder zu gebähren und aufzuziehen, dass sie ihr eigenes Leben aufgibt. Ob es nun die Sucht nach Drogen ist, eine Phobie, aufgrund dessen man nur am PC / in seiner Bude hockt oder was auch immer: Es hat alles das selbe Muster. Es ist ein entkommen vor der Realität. Und genau das und nichts anderes weist diese Zahl von Kindern für mich auf, wenn ich mir die Abstände zwischen den Geburten und die Aussagen der Mutter anschaue. Das ist verurteilungswürdig. Das ist Realitätsflucht.

Natürlich gibt es Frauen, die mit ihrer Mutterrolle zufrieden sind. Es gibt auch glückliche Hausfrauen, natürlich. Doch die haben auch Zeit, zu sich selber zu finden und sich zu entwickeln. Ich stelle mir nämlich gerade vor, was die Mutter eines Tages ihrer ältesten Tochter erzählt, wenn die Tochter von der Reife und dem Wissen ihre Mutter schon mit 19 oder 20 Jahren übertrumpft hat.


Ob die Mutter wirklich psychisch krank ist oder nicht, das können wir nicht beurteilen. Doch wenn ich mir ansehe, was der Artikel hergibt, dann drängt sich mir schon dieser Gedanke auf. Realitätsflucht, Kompensation ... das ist nicht normal. Und auch, wenn die Frau damit glücklich zu sein scheint, sollte sie sich in professionelle Hand begeben, um sich durchchecken zu lassen. Suspekt erscheint mir das nämlich definitiv.


Allgemein zu der Anzahl von 18 Kindern muss ich sagen, dass ich teilweise schon Frauen erlebt habe, die 6 oder 7 Kinder bekommen haben. Nicht, weil es ihnen sonderlich Spaß macht, sondern weil sie damit ihre Ehe stärken wollten und zugleich ein Mittel haben, ihre Langeweile zu bewältigen. Das war bei diesen Frauen wirklich so. Jetzt frage ich mich, was für einen Sinn und Zweck es hat, wirklich 18 Kinder zu bekommen?! Erkläre mir bitte mal logisch, in wie fern das sinnvoll sein soll. Ich habe nämlich keine Pro-Argumente!
Die Eltern können nicht genug Zeit haben, um sich intensiv mit ihren Kindern zu beschäftigen. Der pädagogische Auftrag des Elternhauses kann dadurch kaum bis gar nicht wahrgenommen werden. Es ist auch nicht möglich, für alle Kinder immer da zu sein - wie auch? Man muss sich definitiv immer um ein anderes, kleines Kind kümmern.

Ich will damit nicht sagen, dass Kinder in Großfamilien zwangsläufig verwahrlosen, aber es ist keine optimale Erziehung, kein optimales Elternhaus, wo man Regeln, Grenzen und Pflichten beigebracht bekommt. Verantwortungsbewusstsein werden sie haben, denn jeder muss auf sich und seine jeweils jüngeren Geschwister irgendwie aufpassen. Aber sonst?



Zitat:
Original von BTL
Viel eher gehe ich davon aus, dass diese Frau sich nicht als Gebärmaschine sondern als Mutter sieht, und sich als solche um Ihren Nachwuchs und den Haushalt kümmert. Was durchaus eine lebenserfüllende Aufgabe sein kann. Mit sicherheit ist es bei der Anzahl an Kinder nicht jedermanns Sache. Aber genau so wenig ist es Jedermanns Sache bis zu der Hüfte in der Scheiße anderer Leute rum zuwarten. Deshalb erkläre ich aber nicht jeden Gas- Wasser- Scheißeiinstallateur zu einer derbst kranken Persönlichkeit.

Der Vergleich hinkt drastisch!

Ich habe diesbezüglich auch mal solch eine Diskussion über den Irak- und Afghanistankrieg verfolgt. Da wurde gefragt, warum es immer häufiger dazu kommt, dass Leute sich der Al Quaida anschliessen. Grund dafür ist Angst. Die Al Quaida verspricht Schutz. Schutz, der den Leuten die Angst nehmen kann. Genauso ist es bei "Gas-, Wasser-, Scheißeinstallateure". Sie machen den Job nicht, weil es ihnen Spaß macht, sondern weil sie damit Geld verdienen wollen, um Sicherheiten für sich und ihre Familien zu gewährleisten.

Wenn ich jetzt das auf die Mutter übertrage, dann stimmt da etwas nicht, denn die Mutter bekommt dafür kein Geld. Stattdessen wäre sie womöglich als Kindergärtnerin gut geeignet, denn genau dann hat sie die gleiche Aufgabe, wie heute auch schon: Sie versorgt viele Kinder! - nur mit dem Unterschied, dass sie keine mehr gebähren muss. Und hier muss man dann schon mal genauer darauf achten, ob ihr das Aufziehen wirklich so wichtig ist oder ob es nicht doch die Geburt selber ist?!
AmatorPhasma
@BTL: Ich habe gerade nicht viel Zeit jedenfalls nicht genug um zu Antworten, dafür möchte ich mir mehr Zeit lassen als sonst....., kurz zwei Dinge!

Ich lasse andere Meinung zu! aus diesem Grund diskutiere ich hier mit dir darüber... (und ich finde es auch schön mit jemanden darüber Diskutieren zu können!) und zweitens wenn mein geschriebenes nicht ganz klar ist, bitte ich um Entschuldigung.... hier und da schleichen sich leider Formfehler ein....
BTL
@Alle: Einleitend möchte ich mich bei allen Mitlesenden, für meine Schlusswort entschuldigen. Es ist kein schöner Stil, und sollte in einer Diskussion auch so nicht ohne Weiteres vorkommen, aber das dargelegte Verhalten konnte ich nicht schöner umschreiben.

@AmatorPhasma: Lass Dir ruhig Zeit, es ist ja ein "Hobby" und keine betriebsrelevante Terminarbeit.
Und eine runde Diskussion ist ein tolles Weihnachtsgeschenk.


Nun, ich habe selber keine Kinder, jedoch hat mein Bruder zwei und meine Freundin und ich sind seit neustem beide Paten eines niedlichen Geschwisterpaares. Außerdem können mir meine Eltern sehr bildhaft berichten, wie es in solch einer Großfamilie abgeht.
Das Kinder, mehr Arbeit bedeuten, als ein 40h/Wochen- Job, bei dem man nach 8 Stunden den Stift fallen lassen kann, ist wohl war. Und gerade das erste Kind ist schon eine besondere Beanspruchung, da man übervorsichtig an die Sache heran geht, und versucht 24h am Tag das Kind nicht aus den Augen zu lassen, und jeder Schrei die Überlegung im Hinterkopf aufflammen lässt, jeden Moment ins Krankenhaus fahren zu müssen. Aber wenn man man nicht vollkommen labil ist, und sich auch vor seinem Kindersegen schon mal mit dem Thama Kind beschäftigt hat, findet man bald heraus, dass so ein Baby doch erschreckend robust ist, und das es durchaus Phasen gibt, in denen man nicht unter Strom stehen muss.
Wenn das zweite Kind dann da ist, stellt man fest, wie einfach so ein Kleinkind eigentlich zu handhaben ist. Denn es ist das 2-3 Jährige Kind, das einen den ganzen Tag auf den Beinen hält...
Aber auch das bekommt man mit einiger Routine in den Griff. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem die älteren Kinder sich mit um die Jüngeren kümmern. -Eine rhythmische und verantwortungsbewusste Erziehung vorausgesetzt- Das bedeutet aber nicht, das die älteren Kinder keine Kinder sein dürfen, oder dass die Eltern sich nur noch um sich kümmern. Es bedeutet einfach, dass die Last auf mehrere Schultern verteilt wird. Im Regelfall, so kenne ich es zumindest aus Kreisen von größeren Familien, kommen da auch noch die Großeltern, Onkeln und Tanten und etwaige nahe Bekannten gerne mal aushelfen.
Es bedarf da sicherlich einer großen Portion organisatorischen Talents und ein ordentliches Maß an Feingefühl, aber wenn man so eine Familie haben will, und diese Grundvoraussetzung mitbringt, ist es in meinen Augen durchaus machbar. Und Ja, ich glaube auch, dass man in so einer Aufgabe aufgehen kann.
Genauso wie ich weiß, dass es Leute gibt, die ein gutes Geld als Kanalbauer und GWS- Installateur verdienen, aber auch in ihrem Job aufgehen. Für die ist das Fäkalienwarten ein Bestandteil, des Jobs, der nicht immer angenehm ist, der aber dazu gehört, und auch die eine oder andere Anekdote hervor bringt.

Wenn die Eltern so wenig Freizeit haben, wo kommen die ganzen Kinder her? Glaubt ihr daran, dass die alle 18 Monate bei gelöschtem Licht, unter der Bettdecke, die Rute einmal auf den Busch hauen und Zack! ist wieder eine Eizelle getroffen?? Die beiden wären ein statistisches Wunder.
Ist jetzt ein dünnes Beispiel, aber mehr gibt der Bericht über die beiden nicht her. Zumindest nicht genug, als dass ich mir anmaßen würde ein irgendwie geartetes Urteil zu leisten, ausser: Wow, das ist eine große Anzahl Kinder!"

Bei deiner Argumentation bzgl. der Selbstverwirklichung, Sencja, frage ich mich, ob es irgendwo einen Mindestsatz an zu verbringender Freizeit gibt, den man erfüllen muss, um als Gesund gelten zu dürfen?
Der Dönerbudenbesitzer bei mir um die Ecke, gehörte dann wohl eingewiesen, da er den Laden jetzt seit ende August betreibt, ohne einen Tag Pause zu machen. Aber wenn man Ihn darauf anspricht, meint er es macht ihm einfach Spaß. Er habe sein Hobby zum Beruf gemacht, und fände es toll Essen zuzubereiten, sich mit seinen Kunden zu unterhalten und sich um SEINEN Laden zu kümmern.
Vielleicht neigt er ja zur Realitätsflucht.

In der Werbung wird eine Familie gerne mal als Unternehmen dargestellt. Warum soll also das Unternehmen Familie die Hauptgesellschafter weniger beanspruchen als jeder andere Betrieb, in dem die Gesellschafter 24/7 aktiv sind?

Wieso ist jeder, der heutzutage aus dem "Schema F" heraus fällt, gleich psychisch gestört, depressiv und im Idealfall selbstzerstörerisch. Und wieso wird da mit so vielen verschiedenen Maßen gemessen?
Ich bin mir sicher ich weise mindestens 12 Charakteristika eines potentiell depressiven, der Realität entfliehen wollenden, sich maßlos selbst überschätzenden Irren auf. Aber ich gefährde niemanden. Nichtmals mich selber, und ich fühle mich gut in meiner Haut so wie ich bin. Einfach, weil ich denke, dass ich so wie ich bin einzigartig bin. Und auch genau dass bleiben will.
Das Board ist für einen Schlag Menschen geschaffen worden, der von sich behauptet, aus dem gemeinen Schema herraus zu fallen. Sind die alle der Realitätsflucht schuldig? Brauchen die alle eine Therapie, nur weil sie sich über andere Dinge definieren als die Bildzeitung es uns empfehlen möchte?

Den Teil mit der Reife und dem Wissen verstehe ich nicht. Willst du damit, sagen, dass die Mutter einer Großfamilie, oder eine sonst wie viel beschäftigte Person, nicht mehr reift und auch kein wissen mehr erlangen kann?

Die Pro- Argumente kann ich dir von meiner Warte auch nicht nennen. Es ist aber auch nicht mein Ziel. Mir geht es in dieser ganzen Geschichte nicht darum zu sagen, dass mehr Leute 10+x Kinder haben sollen. Ich sage ja auch nicht, das jeder Architekt werden soll. Es geht mir einzig und allein darum, dass ich es erschreckend finde, und kein Verständnis dafür aufbringen kann, dass man Leute die mehr als die durchschnittlichen 1.8 Kinder haben schräg angeschaut werden, und Leute die diesen Rahmen auch noch sprengen als Schmarotzer oder psychisch Krank beschimpft werden.

Es gibt eine Menge Argumente gegen so viele Kinder. Da wäre die hohe finanzielle Belastung, die Kinder mit sich bringen. (Ja, auch Kinder- und Elterngeld gleichen dass nicht aus, wenn man sozial nicht absteigen will) Der fehlende Rückhalt, den das nahe Umfeld aus unterschiedlichsten Gründen nicht geben kann oder will. Gesundheitliche Risiken die auftreten können. Und nicht zu Letzt das Bild, das in der Öffentlichkeit über solche Großfamilien verbreitet ist.
Aber mit Ausnahme der gesundheitlichen Risiken (die man jedoch abwägen kann) sind die Contras alle samt gesellschaftlicher Natur. Was für mich bedeutet, dass man durchaus persönliche Gründe dafür finden kann viele Kinder haben zu wollen. Und wenn man sich selber in der Lage sieht solch einen Organisatorischen Kraftakt zu stämmen, und es will, warum denn nicht.

Was den pädagogischen Auftrag des Elternhauses angeht, wüsste ich nicht, warum die Eltern nicht in der Lage sein sollen diesen zu erfüllen? Um genau zu sein, müsste ich diesen erstmal definiert haben.
Wenn ich mich mal so im weiteren Bekanntenkreis umschaue ist einer der Hauptaufträge wohl, die Kinder so effektiv wie Möglich ruhig zu bekommen, bis man sie dann wieder auf den Kindergarten oder die Schule loslassen kann. Spielekonsolen und Fernseher erweisen sich da als sehr hilfreich. (Und ich habe 13 lange Monate in einem Kindergarten gearbeitet, um das beurteilen zu können)
So definiert, wird ein solches Elternhaus dem Auftrag nur schwerlich nachkommen können, da das Platz- und Geldbedürfnis für eine solch hohe Anzahl an Konsolen und Fernseher einfach zu groß ist.
Wenn es aber darum geht ein harmonisches miteinander zu fördern und ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein zu wecken, da gebe ich diesen Familien eigentlich gute Chancen, da an sonsten sehr bald die Familienfürsorge auf der Türschwelle steht, und erwägen könnte die Kinder in Pflegefamilien zu stecken.





Abschließend möchte ich noch eins los werden:
Wer, mein hochgeschetzter Sencja, gibt Dir das Recht darüber zu urteilen, dass diese Frau es nötig hat sich in "professionelle Hand" zu begeben. SIch gar "verurteilungswürdig" verhält.
Erst schreibst Du, "Ob die Mutter wirklich psychisch krank ist oder nicht," könnten wir nicht beurteilen, und beendest denn abschnitt dann mit so einer Aussage? Ich leide an einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung, aber für so eine blasierte und überhebliche Aussage bleibt mir wirklich nur noch, ein Wort über, dass umgangssprachlich das letzte Ende des Verdauungtraktes beschreibt .
Séncja
Zitat:
Original von BTL
Aber auch das bekommt man mit einiger Routine in den Griff. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem die älteren Kinder sich mit um die Jüngeren kümmern. -Eine rhythmische und verantwortungsbewusste Erziehung vorausgesetzt

Achso? Ein 12-jähriges Kind soll ein 3-jähriges Kind erziehen und diesem Werte, Pflichten und Grenzen beibringen? Manche Menschen können das noch nicht mal mit 30 Jahren. Wie kannst du davon ausgehen, dass es der Normalfall ist, dass damit ein Teenager zurechtkommt?


Zitat:
Original von BTL
Bei deiner Argumentation bzgl. der Selbstverwirklichung, Sencja, frage ich mich, ob es irgendwo einen Mindestsatz an zu verbringender Freizeit gibt, den man erfüllen muss, um als Gesund gelten zu dürfen?

Du hast meine Beiträge nicht richtig gelesen. Ich habe geschrieben, dass die Mutter, bei sovielen Kindern, nur für die Kinder lebt. Das impliziert die Tatsache, dass sie kaum Zeit für sich selbst hat und aufgrund dessen eine charakterliche Selbstverwirklichung zurückstecken muss.

Ein Mensch braucht Zeit für sich selber, um nachzudenken, was schief gelaufen ist im Leben, was man verbessern kann, wo man an sich arbeiten muss usw. Das kann man nicht, wenn man permanent dem Druck ausgesetzt ist, für andere Menschen sorgen zu müssen. Damit verschleppt man nur eigene Probleme, eigene Unzulänglichkeiten und eigene Zweifel.


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Original von BTL
Der Dönerbudenbesitzer bei mir um die Ecke, gehörte dann wohl eingewiesen, da er den Laden jetzt seit ende August betreibt, ohne einen Tag Pause zu machen. Aber wenn man Ihn darauf anspricht, meint er es macht ihm einfach Spaß.

Der Dönermann hat aber irgendwann Feierabend und geht nach Hause, wo er sicher nicht bis in die Nacht Kalkulationen anstellt. Und es gibt auch sowas, wie Feiertage, an dem dein Dönermann gar nicht öffnen darf und deswegen der Laden zu bleibt. Was macht er an diesen Tagen?


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Original von BTL
In der Werbung wird eine Familie gerne mal als Unternehmen dargestellt. Warum soll also das Unternehmen Familie die Hauptgesellschafter weniger beanspruchen als jeder andere Betrieb, in dem die Gesellschafter 24/7 aktiv sind?

In einem Betrieb ist man für die finanziellen Mittel und dem produktiven Ablauf verantwortlich. In der Familie für das Leben eines oder gar mehrerer Menschen. Letzteres wiegt definitiv schwerer und bedarf größerer Zuwendung. Daher ist deine rhetorische Frage zugleich ein schlechtes Beispiel. Vom Betrieb kannst du dir Urlaub nehmen. Vom Elternstatus nicht!


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Original von BTL
Wieso ist jeder, der heutzutage aus dem "Schema F" heraus fällt, gleich psychisch gestört, depressiv und im Idealfall selbstzerstörerisch. Und wieso wird da mit so vielen verschiedenen Maßen gemessen?

Wieso ist jede Meinung, die nicht auf absolute Verständnis getrimmt ist, für dich automatisch eine Anmaßung und eine Beleidigung für einen ganzen "Berufsstand"? Bitte keine Überspitzung hier.


Zitat:
Original von BTL
Ich bin mir sicher ich weise mindestens 12 Charakteristika eines potentiell depressiven, der Realität entfliehen wollenden, sich maßlos selbst überschätzenden Irren auf. Aber ich gefährde niemanden. Nichtmals mich selber, und ich fühle mich gut in meiner Haut so wie ich bin. Einfach, weil ich denke, dass ich so wie ich bin einzigartig bin. Und auch genau dass bleiben will.

Das mag für dich zwar okay sein und ja, du gefährdest damit vielleicht niemanden. Doch genau deswegen bist du ja auch auf freiem Fuß oder nicht?
Die Frau gefährdet auch niemanden, außer vielleicht sich selber. Und genau das macht mir nun mal Angst, wenn ich sehe, dass eine Frau, die für 18 Kinder verantwortlich ist, womöglich sich selber gefährdet, indem sie ihren psychischen Zustand nur verschleppt.


Zitat:
Original von BTL
Den Teil mit der Reife und dem Wissen verstehe ich nicht. Willst du damit, sagen, dass die Mutter einer Großfamilie, oder eine sonst wie viel beschäftigte Person, nicht mehr reift und auch kein wissen mehr erlangen kann?

Ein Mensch erlangt sogar durch das Urinieren neues Wissen. Der Lernprozess wird es durch den Tod gestoppt. Ein Reifeprozess tritt jedoch nur dann ein, wenn sich der Mensch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt. Steht er permanent an einer Stelle, bleibt er in seiner Entwicklung auch stehen. Somit lernt die Frau zwar von Kind zu Kind besser mit dem Säugling umzugehen, ja, aber ihre eigene Reife bleibt auf der Strecke liegen, da sie nun mal keine Zeit hat, sich über sich und ihr Leben Gedanken zu machen. Sie hetzt stattdessen von Zimmer zu Zimmer, redet mit ihren Kindern usw., anstatt sich in ihrer Reife fortzubilden.


Zitat:
Original von BTL
Es geht mir einzig und allein darum, dass ich es erschreckend finde, und kein Verständnis dafür aufbringen kann, dass man Leute die mehr als die durchschnittlichen 1.8 Kinder haben schräg angeschaut werden, und Leute die diesen Rahmen auch noch sprengen als Schmarotzer oder psychisch Krank beschimpft werden.

Hier wurde niemand als Schmarotzer oder psychisch krank beschimpft. Das kam auch von mir nicht und das habe ich schon mal geschrieben, weswegen ich deine Aufregung noch immer nicht nachvollziehen kann.
Zumal es nicht um den Durchschnitt von 1,8 Kindern geht. Wenn es eine Familie gibt, die 5 Kinder hat, dann ist es eben so. Jedoch fällt diese Familie mit 18 Kindern absolut aus den Rahmen. Wenn du einen dicken Menschen, wie mich siehst, denkst du dir auch "Boah, ist der fett!". Siehst du aber einen Typen, der 400kg aufweist, dann kommt von dir auch der Gedanke, dass dieser Mensch ein Problem hat. Warum? Weil es einfach zuviel ist, weil man es einfach übertrieben hat. Genauso ist es auch bei dieser Familie.


Zitat:
Original von BTL
Wer, mein hochgeschetzter Sencja, gibt Dir das Recht darüber zu urteilen, dass diese Frau es nötig hat sich in "professionelle Hand" zu begeben. SIch gar "verurteilungswürdig" verhält.
Erst schreibst Du, "Ob die Mutter wirklich psychisch krank ist oder nicht," könnten wir nicht beurteilen, und beendest denn abschnitt dann mit so einer Aussage?

Ich habe mir kein Urteil über diese Frau selber gebildet, sondern über eine Frau, die in solch eine Situation steckt, mit den Informationen, die der Artikel lieferte. Was mit der Frau wirklich los ist, wie es der Familie geht usw., kann ich nicht beurteilen. Das habe ich auch nie geleugnet. Ich bilde mir nur eine Meinung aufgrund den Informationen, die vorliegen.
Und wer mit das Recht gibt, ein Urteil zu fällen? Mein Verstand? Jeder Mensch bildet sich ein Urteil über das, was er liest, sieht, hört, mitbekommt. Es stellt sich nur die Frage, ob man genug Eier in der Hose hat, offen seine Meinung - auch wenn diese unbequem ist - auszusprechen oder ob man sich als Messias aufführt und dem positiven Geschleime des Stroms folgt.


Nochmal deutlich, da es bei dir anscheinend nicht richtig angekommen ist:
- Ich urteile nicht über die Frau, sondern ich urteile allgemein über eine Frau, die in dieser Situation steckt, anhand der Informationen, die mir vorliegen.
- Ein Durchschnitt von 1,8 ist mir gleich. Es kommt darauf an, ob etwas zuviel ist oder nicht. 18 Kinder sind zuviel und sprengen den Rahmen!
- Ein Mensch, der nur für andere lebt, stellt sein Leben hinten an. Damit auch seine persönliche Entwicklung. Anstatt viele Kinder ein wenig zu betreuen, könnte dieser Mensch effizienter wenige Kinder betreuen und fördern.
- Hat ein Mensch Spaß an vielen Kindern, warum muss er die dann alle gebähren? Es gibt genügend Kitas, in denen nur inkompetente Weiber herumtratschen - da kann eine Frau mit Herz immer vorstellig werden!
BTL
Zitat:
Original von Séncja
Nochmal deutlich, da es bei dir anscheinend nicht richtig angekommen ist:
- Ich urteile nicht über die Frau, sondern ich urteile allgemein über eine Frau, die in dieser Situation steckt, anhand der Informationen, die mir vorliegen.

Um sicher zu sein, frage ich nochmal, um mich nicht wieder alles falsch zu verstehen:
Du Urteilst nicht über diese Frau, über die du ein paar wenige Informationen hast, aber über diese Frau, meine Großmutter und alle anderen Frauen, die ZU VIELE Kinder haben, weil Du von einer Frau ein paar Boulevard- Informationen hast?
Wenn das so gemeint war, macht es für mich keinen Sinn, wenn nicht, ist es wohl immer noch falsch angekommen.

Zitat:
Original von Séncja
- Ein Durchschnitt von 1,8 ist mir gleich. Es kommt darauf an, ob etwas zuviel ist oder nicht. 18 Kinder sind zuviel und sprengen den Rahmen!
- Ein Mensch, der nur für andere lebt, stellt sein Leben hinten an. Damit auch seine persönliche Entwicklung. Anstatt viele Kinder ein wenig zu betreuen, könnte dieser Mensch effizienter wenige Kinder betreuen und fördern.
- Hat ein Mensch Spaß an vielen Kindern, warum muss er die dann alle gebähren? Es gibt genügend Kitas, in denen nur inkompetente Weiber herumtratschen - da kann eine Frau mit Herz immer vorstellig werden!


Ok, 18 Kinder fallen aus dem Rahmen. Aber woran wird dieser Rahmen den fest gemacht? Es gibt Ehepaare für die ist ein Kind zu viel? Fallen die auch aus dem Rahmen, weil die zu wenig Kinder haben? Wenn ich deine Texte richtig verstehe, gibt es im groben einen großen Grund gegen diese Vielzahl von Kindern. Der Mangel an Zeit, die für die Mutter selber bleibt. Daraus resultiert, das eine Frau, die sich so einer Vielzahl an Geburten hingibt psychisch gestört sein muss, und "womöglich sich selber gefährdet, indem sie ihren psychischen Zustand nur verschleppt."
Auch wenn Du schreibst, dass Du "niemand als (...) psychisch krank beschimpft" hast, impliziert der Vorwurf der Verschleppung ja darin, dass ihre Psyche pathologische Muster aufweist.

Den Vorwurf das eine Frau die viele Kinder erzieht, keine Zeit für sich selber hat; damit nicht in der Lage ist, sich auch mit sich selber zu beschäftigen, um zu reflektieren was passiert, was sich ändert und wie sie sich selber in diesem System sieht, verstehe ich. Und ich würde Dir sogar uneingeschränkt zustimmen, dass die Frau eine Pause braucht und sich im schlimmsten Fall sogar in psychologische Betreuung begeben sollte.
Aber dann gehe ich davon aus, dass diese Frau in einem nach außen abgeschotteten Mikrokosmos lebt.
Aber eine Mutter die sich so etwas aufbürdet ist nicht alleine. Hier möchte ich mal eine nicht nachgewiesene Unterstellung tätigen und behaupten, dass ein Mensch alleine das nicht solange übersteht/überlebt. Aber in einem Intakten Umfeld, sind die Kinder irgendwann mal im Bett. Fahren in Freizeitcamps, auf Klassenfahrt und verbringen Zeit mit Freunden, Großeltern, und Paten.
Und das sollte so weit gehen, dass die Mutter auch mehr oder weniger regelmäßig einfach mal raus kommt. und shoppen (nicht Einkaufen) geht, Holz hakt, ein paar Tage weg fährt, oder sich sonst wie beschäftigt. (Ich kann mich da zumindest auf Erzählungen meines Vaters berufen. Und die hatten nichtmals Freizeitcamps oder Klassenfahrten)

Und in der Zeit in der die Mutter dann wirklich alle Kinder um sich versammelt hat, keine Großeltern, Bekannte, Onkel, Freunde Paten, Väter oder Tanten da sind, können sich die älteren um die jüngeren Kümmern.
Du hast vollkommen recht, wenn schließen lässt, dass kein Kind ein anderes "Kind erziehen und diesem Werte, Pflichten und Grenzen beibringen" sollte. Aber man darf von einem älteren Kind durchaus erwarten, dass es sich mit dem jüngeren Beschäftigt, es mal Wickelt oder füttert, und darauf aufpasst.

Ich habe es schon mal geschrieben und ich versuche es nochmal in andere Worte zu fassen:

Ich erwarte von niemanden das er mehr als X Kinder haben soll. Die Anzahl meiner erwünschten Kinder ist auch eher überschaubar. Aber ich finde dass sich jeder den Rahmen selber stecken dürfen sollte. Das man nichts mit Kindern anfangen kann, ist schön und gut. Aber Leute die sich dazu entschieden haben viele Kinder erziehen zu wollen, sollten dass doch tun können, ohne sich blöd anmachen zu lassen.

Abschließend will ich einfach nochmal an einem Zitat von einer Freundin meine Stellung klären:
"Ich hätte gerne viele Kinder, aber man steht ja sofort als psychisch Krank, verantwortungslos oder Schmarotzer da." Habe ich schon öfter gehört, und da ging es um Zahlen zwischen 5 und 7.

Die hier überwiegend verfasste Stellung bildet die gemeine, derzeit herrschende gesellschaftliche Sicht auf diesen Sachverhalt recht treffend ab. Dieser Umstand stellt die Meinung natürlich nicht als falsch oder unrichtig da. Aber es macht es um so nötiger den Umstand zu hinterfragen.

Für mich ist nicht "jede Meinung, die nicht auf absolute Verständnis getrimmt ist,(...) automatisch eine Anmaßung und eine Beleidigung". Aber eine Meinung die auf ein paar spärliche Infos aus dem Feuilleton- Teil basieren, ist einfach eine grässliche Diskussionsgrundlage, bei der ich lieber die Opposition zur breiten Masse bekleide.
Sephiria
Psychologie und keine Hobbies hin oder her und Großfamilien waren ja früher mal was ganz normalen, aber DAS... das hat man ja noch nie gesehen... Hilfe also tut mir leid, wenn ich verständnislos klingen sollte, ist nicht meine Absicht, aber... das sind doch eindeutig zu viele Kinder ich frag mich, wie die wohnen und was das für ein Geld kosten muss jeden Monat... mein einziger Gedanke ist wirklich nur noch bitte, hört doch auf Kinder zu bekommen...
Na ja... wem's gefällt... :/
kdw
Nach dem ich nun unten angekommen bin, stelle ich mir die Frage nach dem Sinn dieser Diskusion. Auf der einen Seite herrscht Einigkeit über "leben und Leben lassen", auf der anderen Seite wird erbittert darüber gestritten, ob nun 15,15 Kinder über Durchschnitt "krank", sind - mal von der Psychoanalyse der Beweggründe abgesehen.

Irgendwie bekomme ich nicht hinter _eure_ Beweggründe.
Sephiria
Für mich sind es einfach zu viele Kinder
Ich könnte mir nicht vorstellen, so viele zu haben, aber wenn sie glücklich sind...
Btw in Deutschland hat eine Frau 1,8 Kinder... XD *gg*