Auslandsstudium/-semester

merla
„Schön, dass Sie da sind. Wir hoffen, Sie werden sich für ein Auslandssemester entscheiden.“

So in der Art wurden wir Erstis an der FH begrüßt.
Ich denke mal, viele, die ein Studium beginnen wollen überlegen sich auch, ob sie dazu ins Ausland gehen oder zumindest einen Teil des Studiums im Ausland verbringen wollen.

Sicherlich hat so was für die spätere berufliche Karriere nur Vorteile, dennoch dürfte einem die Entscheidung auch recht schwer fallen. Schließlich wagt man damit einen großen Schritt ins Unbekannte und Neue.

Wer von euch denkt denn (wie ich übrigens selbst) darüber nach und was nutzt ihr als Entscheidungshilfen?
Was sind die Vor- und Nachteile eines Studiums oder Semesters im Ausland?
Wie sieht es mit der Finanzierung aus?

Ein paar nützliche Links findet ihr hier:
Wikipedia
Deutscher Akademischer Austausch Dienst
Vor- und Nachteile Auslandsstudium
Auslandsbafoeg
Chrysalide
Ich werds definitiv machen, das war von Anfang an klar. Ich habs schon bereut, dass ich in der 11 damals nicht ins Ausland gegangen bin.
Vorteile sind für mich dass man die Chance hat neue Leute und vorallem neue Mentalitäten zu entdecken und dass es z.B. eine große Entscheidungshilfe ist, wenn man wie ich (eventuell) später mal aus Deutschland weg möchte.
Desweiteren kommt man einfach mal raus aus dem ganzen Alltagstrott hier, und wie ich bei vielen gemerkt habe, man wird viel selbstständiger und selbstsicherer - man sieht auch mal sein bisheriges Leben mit einigem Abstand.
Ich spreche ziemlich gut Englisch, von daher muss ich mir darum keine Sorgen machen - die Menschen hier würde ich vermissen, aber es ist ja nicht für die Ewigkeit.
Aus diesem Grund fällt es mir relativ leicht, mich dafür zu entscheiden.
mondfeuer
Tja.. ich habs praktisch gezwungener Maßen gemacht. In Österreich - Innsbruck ( ja, das ist offiziell Ausland ). Hab mein Vordiplom dort gemacht. Sonst wäre ich aber nie auf die Idee gekommen ins Ausland zu gehen.
Vorteil ist, das man mal etwas neues sieht. Das Ganze ist erstmal ein riesen Abenteuer. Leider kann man natürlich hier und da ganz schön auf die Nase fallen, weil man nicht mit den Geflogenheiten vertraut ist und auch nicht mit den Gesetzen bis ins kleinste Detail ( meine persönliche leidige Erfahrung mit dem Mietrecht) . Und es wird unter Umständen verdammt teuer- wie bei mir. Man braucht schließlich eine Wohnung, Essen, Studiengebühren kommen hinzu, Studienmaterial usw. Das hat mich viel mehr gekostet, als es hier gekostet hätte. Innsbruck ist recht teuer.
merla
bei mir wirds evtl gezwungenermaßen zumindest ein Auslandsstudium.
Denn wie es im Moment aussieht, wird es dann noch keinen Master in meinem Studiengang geben.
Ein Glück aber, dass wir so eine nette Partner-Uni in Aberdeen haben. Erstens freuen die sich drauf, wenn wir dort ein Semester machen und zweitens muss man da keine Studiengebühren bezahlen
wird also im Auge behalten und evtl im fünften Semester oder so mal angeschaut ...

Aber ansonsten mein ich, dass das echt nicht schadet. Gerade bei wissenschaftlichen Studiengängen kommt es ganz gut, wenn man auch mal auf Englisch studiert hat find ich ...
mondfeuer
Naja.. in manchen Fächern ist das bestimmt sinnvoll. Aber ich hätte lieber durchgängig hier in Deutschland studiert. Dann wäre ich jetzt auch schneller fertig. Durch den Wechsel habe ich Zeit verloren. Nicht gerade toll, bei den hohen Studiengebühren.