Nebenjobs

materialpunk
habt ihr eigentlich irgendwelche nebenjobs, sei es um euer studium zu finanzieren oder um eure kasse einfach nur etwas aufzubessern?

und welche sind in euren augen die angenehmsten nebenjobs? eher abends kellnern oder doch tagsüber die regale im supermarkt einräumen?


ich hab nur ne 20-stunden-stelle, da bleibt am ende des monats nicht mehr so viel geld übrig aber noch genügend zeit um etwas geld dazuzuverdienen! und da es nur 20 stunden die woche sind und das gehalt entsprechend ist, darf ich nebenbei auch noch nen 400-euro job annehmen! gesagt getan, ich arbeite hauptberuflich im kindergarten und stundenweise pass ich nachmittags/ abends auf ein 6-jähriges mädchen auf! so komm ich ganz gut über die runden und es ist beides in etwa "das gleiche berufsfeld" sag ich mal, da dass mädchen auch schon bei mir im kindergarten war! besser kanns kaum gehn... ausser ne volle stelle zu bekommen! kellnern wär z.b. so gar nicht meins, da fehlt jede motivation! ich würde die teller fallen lassen und mich wie der letzte dreck fühlen, wenn ich den ganzen abend andere bedienen würde... nicht meins! auch, wenn ich im restaurant die kellnerinnen nicht wie dreck behandle, das sollte ich klarstellen!
merla
Ich denke, mit meinem Nebenjob hab ich eigentlich recht viel Glück.
Wenn man nicht viel in der Uni verpassen will, hat man eigentlich nicht viele Möglichkeiten, da es bei den meisten möglichen Jobs schlicht und einfach an der Arbeitszeit scheitert.

Als ich auf Nebenjob-Suche war, hatte ich folgende Möglichkeiten:
-Bäckerei, morgens von 6 bis 11
-Kellern, abends von 17 bis mind. 23 Uhr
-Schlecker mit vorgeschriebenen Schichten
-Tankstelle, vier Stunden-Schichten.

Ich hab bei der Tanke angefangen, weil es von den Zeiten her (14-18Uhr, 18-22Uhr) einfach am besten hinkam. Der Job ist nicht all zu schwer, innerhalb der Woche hat man genug Leerlauf, dass man auch zwischendurch mal lernen kann und die Schichten teilen sich die Mitarbeiter selbst ein.
Das heißt, ich kann selbst entscheiden, wie oft und wann ich im Monat arbeiten möchte.
Der Stundenlohn ist ganz passabel.

Ich find diesen Job im Moment für mich am besten.
Und es wird immer mal jemand krank, so dass Schichten neu verteilt werden müssen und man eine zusätzlich bekommen kann.
Wenn man an bestimmten Tagen nicht zu ernst nimmt, was einem eventuell an den Kopf geworfen wird, dann hält man es gut aus. Und man muss nicht ständig so überfreundlich sein, wie es meist bei Kellnern erwartet wird.
Schon allein deshalb werd ich in der Tanke bleiben ...
ishozar
Derzeit verdiene ich neben dem Studium ein wenig Geld mit Webdesign.
Ist eigentlich ganz praktisch, da man Aufträge annehmen kann, wann man möchte.
Außerdem kann man zu Hause oder in der Uni (vorrausgesetzt, es gibt genügend Freistunden) arbeiten.
Bezahlung ist jetzt nicht die Beste und zur Finanzierung der Uni reicht es auch nicht, aber als kleiner Nebenverdienst ist es ganz ok
leandra-luna
habe schon diverse nebenjobs gehabt.

einige in call centern (nein für nkl skl oder so bin ich mr zu schade, es gibt auch schöne jobs in cc s)

aber auch als disponentin bei einem subi vom adac (der adac hat keine eigenen schlepper sondern nur die kleinen ersatzteile-autos)

dann hab ich ne weile bei einem grossen entsorger admin kram gemacht

in nem fachladen biozeug an dem mann gebracht

in einer praxis patienten gequält

für o tel o aufträge klinken geputzt (aber nur ganz kurz das ging gar nicht)

auf dem markt blumen gebunden und verkauft (das war super: immer an der frischen lust, das allgemein rauh-herzliche klima der wochenmarktmenschen um sich und hier und da fiel dan auch beim einpacken was ab für lau)

und das alles immer parallel zum vollzeitjob. im mom mache ich allerdings gar nichts in der richtung.

ich glaub ich werde alt.
redhotchilli
geh einfach mal auf: www.promotionbasis.de
da gibt es unmengen von Promotion Jobs. Du kannst Dir aussuchen, in welche Richtung es gehen soll..also Verteilung, Verkauf, Regale Auffüllen, Inventur, Sampling, Hostess, Kellnern, oder oder oder...
Chepre
ich hab im vergangenen Sommersemester neben der Uni beim Bäcker gearbeitet, hauptsächlich Verkauf und sowas, Backstube is nicht. da ich Bafög bekomme, bräuchte ich so einen Job nicht zwingend, um über die Runden zu kommen, aber da ich Geld zurücklegen wollte und außerdem am Semesteranfang noch an meinem Führerschein rumgeknabbert hab, hab ich mir das mal gegeben. das Problem, das merla anmerkte, Arbeitszeiten und so, das hab ich auch ganz massiv zu spüren bekommen - achja, wie oft stand ich kurz vor der Kündigung. irgendwie ließ sich das meistens noch hinbiegen, aber auch nur, weil ich in dem Semester so wenige Stunden hatte. noch hab ich den Job, ich will mal schauen, wie das im WS aussieht mit den Stunden und so. ansonsten wär ne Alternative, die ich auch angedacht hab, an der Uni Tutorien zu geben. Lateinmenschen werden ja immer gesucht und das würd mir auch liegen auch wenn der monatliche Gesamtverdienst wohl kaum so hoch ausfallen wird wie beim Bäcker, schätze ich

neben der Uni zu arbeiten hat noch einen ganz anderen angenehmen Effekt, finde ich. man wird nich so stumpide von dem ganzen theoretischen Zeuch, wenn man mehrmals die Woche auch was handwerkliches macht . außerdem ist das ein gutes Training für die allgemeine gute Laune
darky
Also, ich suche schon eine ganze Zeit einen Nebenjob für Samstags, leider ohne Erfolg. Bis auf seltsame Angebote kommt nichts rein. Leider habe ich durch meinen Job nicht die Möglichkeit, während der Woche etwas zu machen. Eigentlich weiß ich nie, wann ich Feierabend machen kann.
Hat einer von euch noch eine Idee?
Séncja
Bei Gleitzeit ist ein Nebenjob gestorben. Du hast keine Möglichkeit, dir einen Minijob auf 400€-Basis nebenher zu suchen, weil du deine Arbeitszeiten nicht kennst und daher nicht für deinen Minijob planen kannst.

Du kannst es aber wie ich machen und dir private Aufträge einholen um nebenbei noch ein paar Euro zu verdienen. Kleinere Tätigkeiten bzw. Kunden für solche Tätigkeiten, wie Webdesign und das Entwickeln von kleineren Anwendungen findest du bei Business-Portalen recht gut. Du musst dir nur einen kleineren Kontakt-Stamm ansammeln. Du solltest bei sowas halt nicht über den Freibetrag von 630€ (so in etwa) kommen, weil sonst steht das Finanzamt vor der Tür.

Eine andere Möglichkeit sind Nachtjobs. Nachtwärter, etc. werden auch immer für billige Jobs gesucht. Das ist jedoch hart, wenn du mal bis 18 Uhr arbeiten musst und dein Nachtjob fängt dann um 22 Uhr an. Schlafen wirst du wenn, dann nur am Wochenende können.
mondfeuer
Zeitung austragen vor der Arbeit. Die kannste (glaube ich) ab 1 oder 2 Uhr dann irgendwo abholen. D.h. in einem gewissen Rahmen bist du flexibel.
Hat mein Ex-Freund einige Jahre lang gemacht. Ist natürlich verdammt hart.
Elster
Momentan arbeite ich nebenbei im lokalen Subkulturen-Laden.
Hat natürlich den Vorteil das man mit blaugrünenbraunen Haaren da überhaupt nicht auffällt und nebenbei für sich selbst was raussuchen kann.

Anfangs meiner Studienzeit hatte ich drei Nebenjobs: Für eine kleine Werbefirma bißchen Grafikarbeiten, in einem Supermarkt Regale einräumen und am Wochenende die ganze Nacht kellnern.

Aktuell finde ich meinen Nebenjob noch am besten.
Die anderen Jobs hatten zwar den Vorteil ständig in Bewegung zu sein und ganz katharsiesgleich auf simplester Ebene klar zu kommen.

Doch der aktuelle hat sogar in der Nebenjob-Ecke etwas spezielles
darky
Zitat:
Original von Elster
...
Hat natürlich den Vorteil das man mit blaugrünenbraunen Haaren da überhaupt nicht auffällt .....


Wie cool ist das den? Interessante Haarfarben .

@Hatebreed: Ich habe früher oft die Administration für kl. Geschäfte gemacht, war extrem zeitaufwendig und die Leute nicht kapieren, dass sie für ein paar Euros keinen Admin festeingestellt haben (Rufbereitschaft, ......).
Webdesign ist nicht meine Welt :(, was soll's)
Séncja
@darky
Du kannst in der Zeitung inserieren, dass du Heimnetzwerke einrichtest, OS-Installationen vornimmst oder WWW-Schulungen frei Haus durchführst. Für das Einrichten eines Netzwerkes zuhause habe ich von einem Kasper auch mal 125€ genommen. Dauerte 2,5 Stunden, doch dafür hatte er ein funktionierendes WLAN-Netz, eingerichtet mit LAN und Begrenzung der Bandbreite pro MAC-Adresse.
Sowas würde dir sicherlich auch recht leicht fallen.

Problem bei solchen Jobs ist halt, dass man entweder Hochkonjunktur hat, das heißt, man kann sich vor Arbeit nicht mehr retten ... oder es läuft 3 Monate mal nichts. In der Regel kommt man dennoch gut weg ...
Elster
mal total offtopic

@darky hach ja das war irgendwie das Ergebnis eines kleinen Unfalls, jedoch ist es mir inzwischen so ganz lieb geworden. Bin ich eben farbentechnisch die Nixe
Blaue Haare waren schon immer mein Traum und ich bin froh damit normal arbeiten zu können.
Never
Ich hab mich grade für was Ehernamtliches beworben (passt also nicht ganz in die sparte Nebenjop weil ich dafür kein Geld kriege). Nämlich als Hundebesuchsdienst. Da geh ich mit meinem Wuffi in Altenheime die Omis und Opis besuchen
darky
Zitat:
Original von Never
Ich hab mich grade für was Ehernamtliches beworben (passt also nicht ganz in die sparte Nebenjop weil ich dafür kein Geld kriege). Nämlich als Hundebesuchsdienst. Da geh ich mit meinem Wuffi in Altenheime die Omis und Opis besuchen

Das ist echt toll. Ich bekomme ja immer mit, wie die alten Leute bei mir gegenüber auf unsere Dana reagieren, echt witzig .

@Elster: Hab ich noch nie gesehen .

Bei mir stehen wohl auch Veränderungen im Job an. Ich soll demnächst auch immer mit zu Großkunden raus fahren. Habe direkt gesagt, dass ich mich nicht dafür "verkleiden" werde. Meine neue Chefin sieht das aber ganz entspannt. Sie meinte, wenn sie schon nichts gegen mein äußeres hat, hat dies keinen Kunden zu interessieren. Hätte ich nicht gedacht . Trotzdem, ich weiß nicht, ob ich das lange machen kann, ist nicht meine Welt.
Allerdings fällt mein Job wohl bald weg
geistLich
Mein Bruder hat mir vor ein oder zwei Monaten von einer Pizzaria erzählt, die neu aufgemacht hat. Es wurden natürlich auch direkt zum Start Auslieferungsfahrer gesucht. So kam es dann auch, dass ich mich dort direkt beworben habe und anschließend auch eingestellt wurde. Nun kann ich mir dort eigentlich ganz gut nebenbei Geld verdienen... Die Arbeitszeit ist flexibel, sehr individuell. Wenn ich Lust habe, kann ich mehrmals die Woche gehen, oder nur einmal in der Woche, sofern der Chef genug Fahrer für die Woche einplanen kann. Der Verdienst ist eigentlich auch gar nicht mal so schlecht... Stundenlohn, Spritkosten und natürlich Trinkgeld, wenn die Kunden zufrieden sind.

Anfangs war es sehr gut dort - aber mittlerweile nimmt sich der Chef wirklich zu viel heraus, jetzt, wo sein Betrieb einmal steht und immer weiter läuft. Da verlangte der von mir während der Schicht, dass ich mal eben so einen Geschäftsbrief für ihn ans Finanzamt aufsetze. Oder mein Bruder letztens... die Telefonanlage ist ausgefallen und das für ganze 3 oder 4 Stunden. Mein Bruder kam spontan vorbei und hat das ganze ganz einfach wieder gelöst - Router neu gestartet, PC neu gestartet und alles lief wieder. Mit einem Telekomtechniker am Handy war der Chef nicht in der Lage, die Sache zu lösen. Er hat sich nichtmal richtig bei meinem Bruder bedankt, geschweige denn, ihm wenigstens ein bischen was für das reparieren zu geben... Also bei manchen Nebenjobs hat es einfach keinen Sinn, Einsatz zu zeigen, vor allem dann, wenn der Chef das nicht zu würdigen weiß.

Wirklich bei jedem Aushilfsjob, bei dem ich bis jetzt war, ist man als Aushilfe immer "das letzte", der, den es auszunutzen gilt. Das Klima bei einem richtigen Job ist einfach viel besser, man bekommt ein Verantwortungsgebiet, wird geachtet und es herrscht allgemein ein besseres Teamwork und ein gutes Klima (zumindest sollte es so sein).

Na mal schauen, ob ich mir das noch lange antue, wobei das Geld aber schon eine nette Sache ist...


Zitat:
Original von darky
Bei mir stehen wohl auch Veränderungen im Job an. Ich soll demnächst auch immer mit zu Großkunden raus fahren.


Wie kommt das? Möchten deine Vorgesetzten, dass die Großkunden sämtliche Innendienstkräfte kennen lernen? Zumindest würde dich dieses ganze herumgefahre sehr viel Zeit kosten, sodass du weniger Zeit für deine eigentliche Arbeit hättest... also eigentlich eher kontraproduktiv, als dass es meiner Meinung nach einen konkreteren Nutzen hätte... Wenn die Kunden persönlichen Kontakt wünschen, haben sie ja schließlich die für sie zuständigen Verkäufer im Außendienst.
darky
Nee, als Servicemanager betreut mein eine kleine Anzahl von Kunden. Sie rufen dich dann direkt an, wenn sie kfm. oder technische Probleme haben. Man hat also nur eine handvoll Kunden. Die Aussendienstler sind ja reine Vertriebler. Die können Rechnungswünsche und einige technische Herausforderungen zwar entgegennehmen, meistens (wie bei der stillen Post) kommt aber nur Müll bei uns an. Da ist es schon besser, ab und zu selbst beim Kunden aufzuschlagen und die Wünsche direkt entgegen zu nehmen. Spart sehr viel Zeit und Ärger
geistLich
Oha, unsere Vertriebler können sogar selber Preislisten und/oder Kunden anlegen Ist ja auch in deren Interesse, falls mal deren Innendienstler krank werden sollte.
...sonst bekommen die Herren ja keine Umsatzprovision, wenn sie keine Abschlüsse machen ;-)
Nachtkind
Da ich tagsüber für mein Baby da sein will und muss, ist es besser abends zu arbeiten. Denn dann übernimmt mein Mann die Betreuung. Ich kellnere stundenweise in einer Rockkneipe und verdiene mir so ein paar Euro dazu.
Elster
YEAH und seit neustem jobbe ich nebenbei als DJ an einem lokalem Gothicabend. Das passt super mit meiner Arbeitszeit iim Praktikum und samstags kleide ich immernoch die Leutchen ein, die ich Montag Nacht dann tanzen lasse