Seschat
Wer würde es wollen? Wenn ja, warum?
Nur aus Angst vor dem Ende? Oder aus Interesse wie sich die Welt entwickelt? Was passieren wird in 100... 500... 1000 Jahren?
Oder wäre das gar nichts für euch... allein bei den täglichen Nachrichten könnte einem ja schon das Kalte Kotzen kommen. Die Umwelt ist sowieso schon fast zerstört. Tiere ausgerottet. Kriege, Gewalt, Geld, Geld, Geld...
Mich persönlich würde die reine Neugier den Schritt wählen. Mich interessiert es irgendwie, was in 500 Jahren ist. Und ob irgendwann in 500 Jahren wirklich Aliens landen... und ob und wann die Menschheit den Schritt zu den Sternen schafft und das erste Mal einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems betritt.
Oder würden euch ein paar zusätzliche Jahrhunderte genügen? *g*
Die Wissenschaft arbeitet ja auch schon seit Anbeginn der Forschung an dem Ziel dem natürlichen Tod von der Schippe zu springen und den Alterungsprozess zu stoppen.
Der Gedanke daran bereitet mir persönlich Magenschmerzen. Eine schon hoffnungslos übervölkerte Welt, auf der dann der natürliche Tod bald nur noch eine Schreckgeschichte ist...? Wie soll das Enden? Radikale Geburtenkontrolle? Im Prinzip dürfte dann ja nur noch ein neuer Mensch geboren werden, wenn anderso einer stirbt. Nur um so das auseinanderplatzen der Welt zu vermeiden. Muss man dann Nummern ziehen? So nach dem Motto "ach, in 80 Jahren darf ich dann ein Kind kriegen. Joheee!"
Oder ist die Spritze für die Ewigkeit dann nur für die Reichen und Schönen? Das Gemeine Volk darf alt und runzlig werden und irgendwann sterben?
Der Volksaufstand ist dann vorprogrammiert. Eigentlich bringt das ewige Leben auf Rezept nur Nachteile... außer vielleicht für die, die es dann haben. Aber warum forscht man weiter daran? Wozu? Warum treibt besonders in den Industrieländern die Panik die Forscher dazu da fanatisch weiter zu bohren?
Eis Wolf
narürlich würd es mich reizen aber ich glaube erlich gesagt nich das die menschheit noch weiter 1000 jahre schaffen wird und ich finde auch das das planet jetzt schon überbevölkert ist . Es wäre nur spannent zu sehen auf welchen weg wir es letztentlich den nu schaffen uns aufzurotten
AmatorPhasma
Ich gehöre wohl zu den Menschen die keine Angst davor hätten "ewig" oder zu mindestens noch 2.000.000.000 Jahre zu leben, eigentlich nicht mal wegen der Menschheit... sondern weil ich dann den Sternenhimmel sehen möchte... Andromeda steht dann kurz vor der "Kollision" (- die Wahrscheinlichkeit das sich Sonnen oder Planeten wirklich treffen ist sehr gering -) mit der Milchstraße, das muss ein unglaubliches Bild sein.... *schwärm*
Aber auch so.... dann hätte ich genug Zeit (bei "ewig" so oder so!) das ganze Universum zu erforschen eventuell noch andere Universen... und dann - ganz am Ende nach ca. 10 hoch 1.000.000 hoch 1.000.000 Jahren :-) wenn ich alles gesehen, alles verstanden hätte, würde ich mich dann doch aus Langeweile (falls es überhaupt ein Ende des Entdecken geben sollte) dem Phänomen Tod widmen und ihn durch einen Freitod erforschen wollen.... *träum*
kätzchen
Ich würde nicht ewig leben wollen, weil die Welt schon heut zu tage einfach nur "verblödet" ist. Ich denke halt kaum das sich irgendetwas ändern wird...
Außerdem bin ich gespannt was nach dem Leben kommt, vielleicht ein neues in einer anderen Welt sozusagen oder doch nur leere...man weiß es nicht und diese Interesse ist schon größer, als was aus der Welt wird.
AmatorPhasma
| Zitat: |
Original von kätzchen
...weil die Welt schon heut zu tage einfach nur "verblödet" ist. Ich denke halt kaum das sich irgendetwas ändern wird... |
Man sagt zwar ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung, aber das ist schon sehr schwarz malend. (wobei schwarz ist schön!) :-) -
Andererseits drängt sich mir bei solchen Formulierungen immer wieder eine Frage auf:
Warum wenn man so denkt, hat man sich nicht schon längst für den Freitod entschieden? - Ich möchte betonen das ich dies als einfach unpersönliche Frage ohne Wertung verstanden haben möchte!
kätzchen
Ja, nehme ich auch nicht perönlich.
Möchte sie dir trotzdem beantworten.
Ich beziehe es auf die Berufswege, Lebensbedinungen, einfach auf das Insgesamt.
Ok, zum größten Teils weil wir uns nichts mehr leisten können.
Heute muss man kämpfen um zu überleben und diesen Kampf nehme ich sozusagen an.
Denn es gibt auch viele, denen es sowas von egal ist...
Ich weiß nicht, es könnte jetzt eig ein Roman werden, meine Meinungen sind irgendwie total geteilt...
schlag ein Thema an, vielleicht kann ich dir das irgendwie besser verdeutlichen, also mein Denken.
AmatorPhasma
| Zitat: |
| Ich weiß nicht, es könnte jetzt eig ein Roman werden, meine Meinungen sind irgendwie total geteilt... |
Das kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen!
| Zitat: |
| schlag ein Thema an, vielleicht kann ich dir das irgendwie besser verdeutlichen, also mein Denken. |
Ein spontanes Thema(?).... liefere ich noch "spontan nach..." :-)
kätzchen
alles klar
marsus
NEIN wäre für mich unvorstellbar. ich weiß wer ich bin, ich weiß was ich bin und ich weiß wohin ich gehe. ewiges leben wär eine pein die ich keinem menschen wünschen würde.. zumindest nicht......
.... schwieriges thema..
jetzt könnte man mit philosophie oder theologie anfangen... punktum gut das wir darauf keinen einfluss haben, meine meinug halt
lg
ShainaMartel
Ich könnte es mir vorstellen, vielleicht 1000 Jahre zu leben, aber länger... oder gar ewig? Nein.
Es gibt viele Dinge im Leben, die man, wenn man so alt werden könnte, richtig lernen bzw. leben könnte. Und wenn einem alles irgendwann zuviel werden und man alles nicht mehr aushalten können sollte, hat man noch immer die Chance auf ein Ende.
Aber... ein ewiges Leben, ohne Chance auf dieses Ende, den Gedanken könnte ich nicht ertragen. Ich für meinen Teil bin ein ziemlich nachdenklicher Mensch, da könnte ich es nicht ertragen, mit dem Gedächtnis von tausenden Jahren leben zu müssen...
Der Gedanke an ein ewiges Leben ist zwar interessant, aber die Realisierung dessen stelle ich mir trotzdem schmerzvoll vor.
Lynn
also ich fänd ewiges leben toll... ich habe manchmal das gefühl dass das alles hier nur ein film ist und es erscheint mir manchmal unbegreiflich das ich das ende nicht sehen kann (ich erwähnte irgendwo schonmal das ich ein filmjunky bin). ich stelle mir soviele fragen, die niemand beanworten kann und wenn ich ewig leben würde hätte ich zumindest genug zeit um einiges heraus zu finden. auf der anderen seite ist für mich die vorstelleung auf einem leeren planeten, oder ohne sonne (weil sies irgendwann nich mehr tut) weiterleben zu müssen weil ich nicht sterben kann.
letztendlich würde mir schon die gewissheit reichen das ich in den nächsten 40 jahren nicht sterben werde, aber nichtmal die hab ihc und daher strebe ich "ewiges leben" als lösung dafür an... die gewissheit das man noch genug zeit hat. aber wirklich "ewig" will ich auch nicht leben wollen..... wobei ich dieses thema abenfalls sehr schweirig finde
Agony
| Zitat: |
| Die Menschen wollen alle unsterblich sein, aber sie wissen schon an einem verregneten Sonntag nichts mit sich anzufangen. |
Von Heiko Ernst. Ein Zitat was ich nur unterschreiben kann. Ich persönlich wüsste nicht viel mit mir an zu fangen, zumal jede Handlung ja egal wäre.
Wie oben schon mehrfach geschrieben, gibt es einfach a) zu viele Menschen und b) zu viele die einfach nur unreflektiert sind und Religionen anhängen, die sie unterdrücken...
Agony
Shiva
Das ewige Leben.... Samsara. So gesehen leben wir ewig und das Ziel ist es nicht, ewiges Leben zu erreichen, sondern den Ausstieg aus dem karmischen Handeln. Der menschliche Geist ist so fixiert auf das weltliche Dasein, auf diese Daseinsform, dass er nicht bemerkt, dass wir bereits unendliches Leben erlangt haben. Nur ist das kein Segen
Da die Welt in meinen Augen unendlich schön in sich selbst ist, kann ich mir sehr gut vorstellen, eine sehr lange Weile in ihr zu leben... nur eben nicht ewig. Ich bin aber trotzdem neugierig, was das Leben und unsere Welt noch zu bieten hat
Berti
Eine schwere Frage deren Antwort von einigen Umständen abhängt.
Würde ich ewig im Körper eines 30 oder eher eines 80 Jährigen leben? Oder gar ohne Körper als Hirn in einem Tank oder als gespeicherte elektronische Kopie meines Gehirns?
Allerdings, egal unter welchen Umständen, wäre Ewig mir dann wohl doch zu lang. Gerade mit Blick auf einige Aspekte der Gesellschaft die mich so schon nerven und bei denen ich davon ausgehe dass es noch lange dauern wird bis sie sich (wenn überhaupt) ändern.
Was ich mir hingegen ganz gut vorstellen könnte, wäre mich einfrieren zu lassen um mir alle 100 Jahre mal für ein Jahr die Welt an zu sehen. Ich bin nämlich zugegebenermassen bei allen misanthropischen Gedankengängen sehr neugierig darauf, wie es mit der Menschheit auf lange Sicht weiter geht. Vielleicht würde sich die Welt dann in einem meiner "Schnupperjahre" als ewig lebenswert heraus stellen. Die Geduld diesen Prozess jedoch hunderte von Jahren in Echtzeit mit zu verfolgen, fehlt mir.
Normal
Ich frage mich, was ich unter ´ewig leben´ verstehn soll. Heisst es, ich kann durch Alter oder Krankheit nicht sterben, aber durch Unfall oder Mord kann ich sterben? Oder heisst es, ich bin unsterblich insofern, dass auch Mord oder Unfall mich nicht das Leben verlassen machen können?
Wie ich die Frage beantworte, hängt davon ab, welche Umstände gegeben sind. D. h., ob ich in einem gesunden oder kranken Körper lebe, ob ich in einem alten oder gebrechlichen oder einem jungen Körper lebe. Daneben stellen sich mir auch z. b. die folgenden Fragen:
In welcher Umwelt werde ich leben? Ist die Umwelt intakt, teilweise oder gänzlich zerstört?
Kann ich arbeiten? Oder lebe ich (längere Zeit) am Existenzminimum? Lebe ich auf der Straße? Muss ich mich von ´Müll´ ernähren?
Kurz, die Antwort auf die Frage hängt davon ab, wie die Zukunft aussehen könnte.
Ich möchte dann nicht ewig leben, wenn mir die Zukunft Qualen bereitet oder wenn ich leiden muss. Ich meine damit nicht zeitweises Leiden. Ich meine damit Leiden, das längere oder lange andauert. Wenn ich in dem Zustand verweile, denn ich lebe ja ewig, dann werde ich über Kurz oder Lang den Wunsch verspüren, sterben zu können. Diesen Wunsch werden auch all diejenigen verspüren, die über lange Zeit Qualen oder Leiden erleben. Es könnte eingewandt werden, dass auch heute Mensche leiden, dass diese Menschen aber leben wollen. Das stimmt zwar, aber es ist ein Unterschied, ob ich 10 Jahre oder 20 Jahre leide oder ob ich 100 oder 1. 000 Jahre oder länger leide.