[Geschichte] Erzähl mir eine Geschichte - 2. Kapitel

InMyWinter
Da wir nun am Ende des ersten Kapitels mit unserer Protagonistin Rachel angekommen sind, folgt nun die Eröffnung des zweiten Kapitels.
Merla und InMyWinter wünschen euch weiterhin vergnügliche Unterhaltung und gute Ideen.

Wir beginnen mit dem ersten Satz:


Nacht brach über die Wüste herein, mit sanftem Schimmer verlor die Sonne ihre vollen Züge, und senkte ihr Haupt über der kargen Landschaft.
lara
Ein Mäuschen huschte durch die Dunkelheit.
Rachsucht
Kakteen warfen lange Schatten über den staubig trockenen Boden und das Verschwinden der Sonne bedeutete endlich Kühlung für die geschundenen Leiber der ansässigen Flora und Fauna.
Der sanfte Dunkle
Mit der Dunkelheit tauchten auch die ersten Schattenwesen auf, grausame Keaturen der Finsternis auf der Jagd nach einsamen, verlassenen Seelen.
InMyWinter
Bei Tage versteckten sie sich in Höhlen, die unter dem Sand begraben waren, Bauten aus uralter Zeit, noch bevor der Mensch überhaupt existierte.
Der sanfte Dunkle
Die Höhlenbauten waren irgendwie...falsch...eine unheimliche Architektur, mit Winkeln, die es eigentlich nicht gibt, mit unwirklichen Proportionen, die das Auge des Betrachters verwirrten.
InMyWinter
Niemand wusste genau, wo die Eingänge zu diesen Bauten versteckt waren und die Einheimischen wollte dies, aus Angst vor dem, wa sich dort unter dem Sand verbarg, auch nicht so genau wissen.
Der sanfte Dunkle
Tief im Innersten der Höhlenbauten strahlte in einem hohen,dunklen Gewölbe ein Artefakt, der mit äußerster Aufmerksamkeit von den Schattenwesen bewacht wurde.
InMyWinter
Die Herkunft dieses Reliktes war genauso mysteriös wie die der Wesen selbst.
Der sanfte Dunkle
Der Schwarze Stein war schon lange vor den Wesen da, diese hatten vor Urzeiten von einer unbekannten Macht den Auftrag bekommen, ihn zu bewachen.
Stille Seele
Sie erfüllten ihre Aufgabe seit Äonen mit absolutem Gehorsam; so manch verirrte Seele war ihnen schon zum Opfer gefallen.
Der sanfte Dunkle
Mittlerweile war die Nacht schon vorangeschritten, Skorpione und anderes giftiges Getier durchstreiften auf der Jagd nach etwas Freßbaren das Gebiet rund um den Eingang zur Höhle.
InMyWinter
Nicht weit entfernt schritt ein Mann langsam durch den Wüstensand, seine Augen lagen tief in ihren Höhlen, er war müde, denn er hatte seit Tagen nicht mehr geschlafen.
Der sanfte Dunkle
Ermattet setzte er einen Fuß vor den anderen, ohne auf das Ungeziefer zu achten, das auf seinem Weg hin und her wuselte.
InMyWinter
Doch trotz seiner Erschöpfung genoß er die hereinbrechende Nacht, den langsam voller werdenden Mond und die kalte Luft, die die Wärme des Tages zu verdrängen schien.
Der sanfte Dunkle
Unbeirrt schritt er zum Zugang der Höhle, das Ungeziefer rund um den Eingang wurde immer zahlreicher und vielfältiger, giftige Schlangen krochen drohend auf ihn zu.
InMyWinter
Es war endlich soweit, er hatte ihn gefunden, nach Jahren des Suchens, bald schon würden mehr von seiner Art kommen und mit ihnen zusammen würde er den Triumph feiern.
Der sanfte Dunkle
Übelriechender, quittegelber Rauch drang aus dem Eingang zur Höhle und nahm ihm den Atem, taumelnd wich er einige Schritte zurück und verharrte.
InMyWinter
Er war nicht hier, um etwas zu unternehmen, denn dafür würde es einiger hunder Männer bedürfen, vielmehr war er ein Kundschafter, der den Eingang finden sollte und dann zurückkehren würde, um Bericht zu erstatten.
Der sanfte Dunkle
Ein dumpfes Grollen drang aus der Tiefe der Höhle und steigerte sich zu einem ohrenbetäubenden Kreischen, was seine Trommelfelle zum platzen brachte, Blut rann in schmalen Bächen seinen Hals hinunter.