AmatorPhasma
Und hier dass neuste von der Front:
Wahlmänner:
349 - Obama
158 - McCain
Bis jetzt.... 8:53
AmatorPhasma
Na dann Gratulation Obama
BlackThoughts
Jo...ich gratuliere auch mal heftigst.
Stand der Stimmen um 18.45 Uhr
Obama - 349 Stimmen / 52 %
McCain - 163 Stimmen / 46 %
Tja.,....Die Amis haben es endlich hinter sich. Bush als Präsident ist spätestens am 20.Januar 2009 Geschichte (gothseidank). Bis dahin ist er noch offiziell im Amt.
Ich bin auch mehr als froh, das dieser XXXXXXX(eigene Zensur)XXXXXXX von Bush endlich weg ist. Bis zum Januar dauerts noch etwas....aber die Amerikanische Bevölkerung (und wir) haben ihn bisher ausgehalten (wie haben die das geschafft???) also schaffen sie das auch bis dahin. Ich hoffe, das Obama viel Kraft hat, um die USA wieder auf den richtigen "Way of Life" zu bringen.
Ich hatte eigentlich vor, meine Ami-Fahne im WoZi runterzureissen....aber warten wir mal ab, was Obama erreichen kann.
Was sagt/denkt ihr dazu? Seit ihr auch froh, das Obama es geschafft hat?
dunkle Grüße
BlackThoughts
Mind.of.Vagabund
Definitiv, Ich kann mich dir da nur anschließen. Bush war einfach ein griff ins Klo. Nach wie vor denke ich das Bush nur seinem Vater was beweisen wollte.
Aber auch von mit Gratz an Obama. Er wird es meiner Meinung gut machen.
Jetzt hat er ja erst einmal 4 Jahre um alles wieder zu richten was der Bush vergeigt hat.
Abwarten
AmatorPhasma
Schwere Aufgaben - das wird alles kein Zuckerschlecken in dieser Zeit
Rachsucht
Ich schnall nicht, warum ihr den so feiert?
Zuerst wurde der Papst gefeiert, wie ein Popstar.
Nun Obama.
Muss dieser Personenkult denn sein?
Nächste Frage:
Was wird Obama besser machen? Irak wird weiter zerbombt werden. Besserung? Wo?
Kommt Kinners! Augen auf! Es wird laufen, wie bisher!
Mind.of.Vagabund
| Zitat: |
Original von Rachsucht
Was wird Obama besser machen? Irak wird weiter zerbombt werden. Besserung? Wo?
Kommt Kinners! Augen auf! Es wird laufen, wie bisher! |
Was wird Obama besser machen ?? Es ist nach einem Bush nicht überhaupt was besser zu machen, und nieman kann sagen ob die US-Truppen weiter im Irak bleiben oder nicht, das wird sich zeigen und zwar erst im Januar. Besserung kann zum Beispiel bei den Ami's bei der momentanen Finanzkriese erfolgen oder bei der Aussenpolitik oder oder oder....also ABWARTEN was Obama macht und nicht direkt Schwarz sehen
Séncja
Laut Obame sollen die Truppen nicht nur weiterhin im Irak und in Afganistan bleiben (verkündete er auch in seiner Ansprache in Berlin), sondern er will das Truppenkontingent auch noch aufstocken. In dieser Frage gab es zwischen McCain und Obama Einigkeit und es war egal, wen man wählte.
Letzendlich hat nur derjenige gewonnen, der bei der Öffentlichkeit besser ankam. Politische Fragen wurden, wie immer bei amerikanischen Wahlen, außen vor gelassen. Sonst hätte nämlich Clinton deutlich gewonnen. Alleine deswegen war die Wahl für mich gleichgültig, denn
a) wirtschaftlich kann es nur besser werden
b) beide Kandidaten sind Kriegstreiber
In Amerika wird auch nur so ein Hype darum gemacht, weil endlich ein Schwarzer an die Macht kommt. Und entschuldigung, wenn das jetzt rassistisch klingt, aber Obama hat die Wahl und die Sympathie doch in erster Linie nur gewonnen, weil er eben schwarz ist. Viele Leute hatten einfach Angst durch mangelnde Unterstützung auf die Rassismus-Schiene zu gelangen und wollten so Farbe bekennen (Man achte auf das Wortspiel!).
Es ist insgesamt schon erbärmlich, dass Amerikaner wirklich keine Ahnung von Politik haben.
In Deutschland gibt es eine positive Resonanz, weil
a) die farbigen Bürger Deutschlands gerne ihresgleichen auf den Thron sehen und
b) Bush durch diese Wahl definitiv ausscheiden wird, der nicht gerade viele Sympathien geniesst.
Ich möchte auch nochmal deutlich sagen, dass ich kein Rassist bin und auch kein rassistisches Gedankengut propagieren möchte mit diesem Posting, doch in den Vorwahlen wurde Hillary Clinton einfach nur deswegen herausgedrängt, weil sie eine Frau war und die großen Wirtschaftsmächte Amerikas, welche die ganzen Spendengelder zahlen, ihre Männlichkeit in der Person Clinton gefährdet gesehen haben. Auch durch ihre Politik, die deutlich soziale Züge hatte. Ich habe die Vorwahlen täglich verfolgt und mir sowohl die Reden, wie auch die Programme angeschaut, ebenso die Meinugnsumfragen der amerikanischen Bürger. Und das bringt mich einfach zu der Meinung, dass hier der Wahlkampf aufgrund einer rassistsichen Einstellung, gekoppelt mit Sexismus, vor Monaten entschieden wurde. Denn seien wir ehrlich: Dass McCain nur eine Randperson ist, die keine Chance hatte, war von Anfang an klar.
AngelOfPerdition
Also ich find irgendwie toll,dass es mal einen farbigen US-Präsidenten gibt!
Mal sehen,was er aus Amerika macht!
An sich wirkt er sehr sympathisch auf mich!
Also ich hab ja gehofft,dass er es wird
Von Republikanern hab ich erstmal genug !
Berti
Ich habe mich nur am Rande mit der US Wahl befasst(Kann da eh nicht wählen und man kann sich ja nicht um alles in der Welt auf dass man eh keinen Einfluss hat nen Kopf machen), bin aber meinen wenigen Informationen folgend froh über das Ergebnis.
Habe letztens Biographien der Kandidaten gesehen.
Obama: Im recht offenen Staat Hawaii geboren, welcher als Kulturschmelztiegel gilt, hat dazu auch noch einige Jahre seiner Jugend im Ausland (Indonesien) gelebt.
McCain: Entspringt einer Dynastie von Militärs. Sowohl sein Vater als auch sein Großvater waren hoch dekorierte Generäle.
Obama: Hat als Sozialarbeiter gearbeitet.
McCain: Absolvierte nach einem eher miesen Abschluß an einer Militärakademie, den er angeblich nur durch Beziehungen bekommen hat, seinen Dienst als Pilot.
Das waren 2, zugegebenermassen sehr sehr oberflächliche, Punkte die meine Sympathie für Obama gebildet haben. Daher auch meine oberflächliche Freude am Rande über das Ergebnis. Ob diese Freude berechtigt ist wird die Zukunft zeigen. Auf amerikanische Wahlversprechen baue ich nicht allzu sehr. Erst wenn Taten sprechen wissen wir ob Obama all die Freude und den Hype wert sein wird.
Rachsucht
Wie Seny schon sagte und man an einigen Postings sieht, wird nicht nach dem gewählt, was man tut, sondern, welcher Charakter am sympathischsten erscheint.
Ich finde sowas nicht sonderlich förderlich für die Politik! Man selbst ist doch nicht gut Kumpel mit den Wahl-Kandidaten! Ich finde dieses Händeschütteln und Babys küssen absolut unangebracht.
Schon die Brügermeisterwahl von Düsseldorf hat mich, in der Hinsicht, zum kotzen gebracht, als ich wieder diese Programmhascher mit ihren Hüpfburgen und Bierzelten sah, wo sich der zukünftige Bürgermeister mal blicken ließ.
Er ist schwarz, also isser toll! Humbug!
AmatorPhasma
Warten wir ab...
Also eines hat er und auch McCain, also BEIDE, jedenfalls schon geschafft - Die hohe Wahlbeteiligung,von der man hier zu Lande nur Träumen kann, ob die sich nun alle durch den Personen-Hype dazu haben bewegen lassen oder ob es "Interesse" an Politik war / ist, und wenn "ja" ob es anhält steht selbstverständlich auf einem anderen Blatt - Aber das ist bei den Dauerwählern nicht anders - viele Wählen aus Tradition oder Gewohnheit immer das selbe....
"Schön" bzw. Zustimmenswert ist das beide Guantanamo sehr schnell schließen wollen, für mich ist dieses DING ein absolutes NO GO!
Die Todesstrafe wollen beide leider nicht Abschaffen
Aber Obama hat Gespräche, mit den sogenannten Schurken-Staaten, Angekündigt und beendet endlich diese Abstruse "Mit euch rede ich nicht" Politik.
Das wäre für mich ein Punkt warum ich ihn zu gewählt hätte.
Wäre auch eine gute Idee in Bezug zu den Linken hier zu Lande, die ich selbst zwar nicht wähle da ich am liebsten die unmögliche Kombination aus Grün und Gelb bevorzuge... aber das steht auf einem anderen Blatt in einem anderem Zusammenhang.
Das er Schwarz ist.... ist emotionales
(ABER NICHT AUSSCHLAGGEBENDES) denn es sagte mal jemand "I have a dream!" - Martin Luther King - und ein kleiner Teil dieses Traums ist damit endlich in Erfüllung gegangen... Zumal zu Zeiten Martin Luther Kings in vielen Staaten "Mischehen" (als wenn man dieses Wort benutzten dürfte bei Beziehungen zwischen zwei MENSCHEN) noch verboten waren, und Obama ist nunmal ein "solcher" Mensch.
Also ich bin gespannt wie immer... und hoffe unabhängig davon wer es geworden wäre, das beste für die Menschen.
EDIT:
Interessant....
Die Lichtlady
Bin jetzt aber auch mal gespannt wie das alles weitergeht und ob auch der so hoch gepriesene "Change" stattfindet und inwiefern.
Naja wir werden sehen was passiert. Aber ich bin relativ zuversichtlich...noch schlimmer kanns ja eignetlich nich werden
Der sanfte Dunkle
Die amerikanische Bevölkerung hatte wieder mal, so wie auch in Deutschland mit den beiden "Volksparteien", die Wahl zwischen Pest(Demokraten) und Cholera(Republikanern), egal ob diese weiß, schwarz, gelb oder rot sind. Das ein "Farbiger" die Wahlen gewonnen hat, war doch wohl eindeutig ein Promotion-Trick, um von den wirklichen Problemen des Landes abzulenken. Wie immer hat, wie auch schon andere in diesem thread geschrieben haben, der fotogenere, sympathischere Kandidat gewonnen...Babys abknuddeln, die Hände von Vietnamkriegs(und von anderen Kriegen)veteranen schütteln, immer dieses oberflächliche Getue (so wie auch in Deutschland, jaja)...vlt. wollte sich ja auch das "weiße" Amerika endlich einmal von seiner rassistischen Vergangenheit reinwaschen....In meinen Augen ist der Großteil der Amerikaner nur willenloses Stimmvieh, Spielball der Interessen der Militärokratie, der Wirtschaftsdynastien und der Finanzoligarchie, die durch die Macht der Medien die Gehirne der Menschen völlig verkleistert und sich zu Willen gemacht haben. Nein, ich habe nicht den Eindruck, daß sich durch diese Wahlen in der amerikanischen Innen-und Außenpolitik, außer vielleicht kosmetischen Änderungen, etwas Grundlegendes ändern wird.
AmatorPhasma
@Der sanfte Dunkle
Das vieles bei Wahlen gestellt bzw. verschönert ist, weiß jeder...
Aber wie kommst du zu dem Schluss bzw. der Meinung, dass das System so marode, "ja" gar Bevölkerungsfeindlich bzw. Menschenverachtend ist, dass die Wähler "...nur willenloses Stimmvieh, Spielball der Interessen der Militärokratie, der Wirtschaftsdynastien und der Finanzoligarchie..." sind?
"...Nein, ich habe nicht den Eindruck..."
Ähm, aber er ist noch nicht mal im Amt wie kommst du also zu dieser Schlussfolgerung?
Ich bin selbst nicht vom Hyper-Optimismus befallen und sehe viele Probleme und Aufgaben, aber so "krass" pessimistisch wie deine Sichtweise auf dieses Thema ist, kann ich nur schwer Nachvollziehen, lass den Menschen doch mal eine Chance, der amerikanischen Bevölkerung wie auch der neuen politischen Exekutive dort....
Der sanfte Dunkle
| Zitat: |
Original von AmatorPhasma
@Der sanfte Dunkle
Das vieles bei Wahlen gestellt bzw. verschönert ist, weiß jeder...
Aber wie kommst du zu dem Schluss bzw. der Meinung, dass das System so marode, "ja" gar Bevölkerungsfeindlich bzw. Menschenverachtend ist, dass die Wähler "...nur willenloses Stimmvieh, Spielball der Interessen der Militärokratie, der Wirtschaftsdynastien und der Finanzoligarchie..." sind?
"...Nein, ich habe nicht den Eindruck..."
Ähm, aber er ist noch nicht mal im Amt wie kommst du also zu dieser Schlussfolgerung?
Ich bin selbst nicht vom Hyper-Optimismus befallen und sehe viele Probleme und Aufgaben, aber so "krass" pessimistisch wie deine Sichtweise auf dieses Thema ist, kann ich nur schwer Nachvollziehen, lass den Menschen doch mal eine Chance, der amerikanischen Bevölkerung wie auch der neuen politischen Exekutive dort.... |
Es geht mir nicht nur um die Wahlen an sich, sondern um die Gesamtheit der Politik der USA, sowohl die Innenpolitik, wie auch die Außenpolitik. Ich glaube nicht, daß sich etwas ändern wird. Man schaue sich doch nur die unzähligen Kriege an, die die Amerikaner auf dem gesamten Erdball geführt haben und die sich nie, nie, in ihrem eigenen Land abgespielt haben. Sie erklären souveräne Staaten, die außerhalb ihres Territoriums liegen zu ihren Interessengebieten..und führen dort Kriege....Südkorea, Vietnam, Grenada, Nicaragua, Panama, Sudan, Libanon, Bolivien, Haiti, Kambodscha, Afghanistan, Irak, Bosnien, Serbien...diese Liste ließe sich noch fortsetzen! Was haben Wahlen bisher an dieser Politik geändert? Es ging und geht immer nur um ökonomische Interessen, die politisch verbrämt wurden im Namen von Freiheit und Demokratie und Verteidigung der Menschenrechte (Guantanamo?Hallo? Menschenrechte?) Da wird auch ein Herr Obama nichts ändern im Kasperletheater des Senats und des Repräsentantenhauses, auf der politischen Showbühne. Es ist nun mal so in der Politik, immer muß die Frage gestellt werden..Cui bono? Wem nützt es? Ist es wirklich im Interesse des gesamten amerikanischen Volkes, andere Völker zu bekriegen, nur weil die dort herrschenden politischen Verhältnisse nicht in den Kram der Führungskaste Amerikas passen? Wie selbstherrlich setzen sie sich über völkerrechtsverbindliche Normen hinweg mit dem Hinweis, sie akzeptieren nur das, was ihnen in's Konzept paßt? Nein, es ist die Grundeinstellung der Amerikaner, daß ihr System in God's own country,das allein seelig machende sein soll, ohne die kulturellen und historischen Hintergründe der bekriegten Staaten zu berücksichtigen. Diese Grundeinstellung wird, meiner Meinung nach,auch der neue Präsident nicht ändern.
AmatorPhasma
Sehr interessanter Standpunkt und auch Nachvollziehbar...
Ich muss mir mal Gedanken machen bevor ich Antworte...
Der sanfte Dunkle
Den einzigen gerechten Krieg, den die USA geführt haben, war, meiner Meinung nach, der Krieg gegen Nazideutschland, aber da haben sie auch erst gewartet bis Deutschland und Italien ihnen 1941 ihrerseits den Krieg erklärt haben (Ein Schelm, wer Arges dabei denkt), denn zu diesem Zeitpunkt war schon halb Europa überrollt.