Millionenprämie für Post Vorstand

InMyWinter
Zitat:
Der Zeitpunkt war schlecht gewählt. Wenige Tage vor Bekanntwerden des Gewinneinbruchs hat der Vorstand der Deutschen Postbank noch Sonderzahlungen in Millionenhöhe erhalten - für außerordentliche Belastungen bei der Suche nach einem Investor. Die Prämien würden aber noch nicht ausgezahlt, hieß es.


deutschland steckt in einer finanzkrise und alle arbeitnehmer werden wohl mal wieder in zukunft die gürtel etwas enger schnallen müssen, sei es beim gehalt oder bei den ausgaben für dinge des täglichen lebens.

wie steht ihr zu managergehältern, sind diese viel zu hoch oder gemessen an der verantwortung richtig?

mir persönlich ist das schleiherhaft, wie man einer person für ihre arbeit so viel geld zahlen kann. wir reden ja nicht von 50.000 euro im jahr mehr, die dort gegenüber durchschnittlichen arbeitnehmern mehr verdient werden. es ist einfach nur ungerechtfertigt, wenn die frau am schalter 24000 brutto verdient und der chef ne knappe million im jahr. zudem hat man das gefühl, dass es nahezu keine kontrollinstrumente gibt und je nach situation geld vertelt wird.
im oben genannten fall find ich nun aber die begründung für die zahlung super

Zitat:
Die Bank habe im Zuge der Verkaufsabsichten und dem Einstieg der Deutschen Bank nicht noch weitere Manager verlieren wollen, sagte ein Postbank-Sprecher.


das wünscht sich doch jeder arbeitnehmer, wenn er mit kündigung droht*g*
leandra-luna
ich enthalte mich aus loyalität zu meinem arbeitgeber *nickt aber heimlich beifällig* :-)
mondfeuer
Gerecht ist das nicht. Andere die keine Manager sind, arbeiten auch sehr viel & hart. Und viele können sich trotzdem so gerade nur über Wasser halten.

Wir haben da eine Gruppe von Menschen herangezüchtet die an absoluten Realitätsverlust leiden.

Finde es sollte eine Obergrenze bzl. der Gehälter geben. Am besten nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern.
Es ist ein starkes Stück, das Manager die der Firma Millionen gekostet haben Millionen bezahlt bekommen, damit sie gehen. Und diese Menschen kurz darauf irgendwo anders wieder in eine Firma aufgenommen werden in die selbe Position und wieder jede Menge Geld verdienen.
Gleichzeit werden die Gehälter der Mitarbeiter gekürzt und Menschen entlassen.

Das ist eine Sache, die will mir nicht in den Kopf

Ich habe nichts dagegen das Manager mehr Geld bekommen, da sie oft auch eine hohe Verantwortung tragen. Nur, sollten sie a) auch zu Rechenschaft für ihr Handeln gezogen werden und b) reicht auch ein wesentlich niedrigeres Gehalt um sehr gut Leben zu können.
Der sanfte Dunkle
Diese Tatsache reiht sich meiner Meinung nach ein in die Politik der kleinen Schritte in Richtung ungebändigten Raubtierkapitalismus. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks (zugegebenermaßen eine völlig aus dem Ruder geratene Politbürobürokratie, ursprünglich aber mal als Alternative zu dem Kapitalsystem, in dem nur das Geld im Mittelpunkt steht, gedacht), ist ein ständiger Abbau der sozialen Leistungen zu verzeichnen, mal mit dem Hinweis auf den Popanz *Globalisierung* mal mit dem Hinweis auf die Kosten der Wiedervereinigung. Niemals ist die Rede von den unmäßigen Gewinne derjenigen, die kaum in den Nachrichten auftauchen, nämlich von denen, die die eigentliche Macht ausüben, wie Frau Schickedanz(Quelle-Eignerin) Krupp und Bohlen und wie sie aus der ganzen Wirtschaftsdynastie alle heißen. Wir sind schon fast in einem feudalistischen System angekommen, moderne Sklavenhalter sind die allseits gepriesenen Zeitarbeitsfirmen, in denen Menschen für einen in unserem System wahrlichen Hungerlohn arbeiten gehen. Das interessiert aber die, die Millionengehälter kassieren, nicht im geringsten. Sie sind nur den Shareholdern, bzw. den Stakeholdern verpflichtet und nicht dem eigenen Gewissen, was sie ja wohl sowieso nicht mehr haben. Hauptsache, sie können sich die eigenen Taschen vollhauen!