Die Finanzkrise

InMyWinter
Man kann es kaum noch hören und doch trifft es jeden von uns: Das Finanzdebakel.
Banken verschulden sich um Milliarden, Geld, was vorher im Überfluß da war, wird auf einmal knapp. Menschen bekommen Angst, um ihre Alterssicherung, um ihr Erspartes.

Wie geht es euch dabei? Habt ihr Sorge, dass es zu einer neuen Inflation kommen wird oder kümmert euch das nicht?

Ich persönlich glaube, dass es zu einer Geldentwertung kommen wird, nicht wie wir sie schonmal in Deustchland hatte *von heut auf morgen*, aber das die Unterstützung des Staates sich auf kommende Steuern etc, auswirken wird und damit die Belastung pro Kopf steigt und auch die Teuerungsrate ansteigt, so dass es eine schleichende Inflation geben wird.
soulsister
Zugegebenermaßen habe ich keinerlei Ahnung von diesen Wirtschaftszusammenhängen, daher höre ich mir die neusten Nachrichten bzw. Meinungen an, verstehe rein gar nicht, wie es dazukommen konnte - hat das denn keiner kommen sehen? - und wende mich wieder dem Alltag zu.
Ich bin beunruhigt, wenn andere es sind. Da aber nach wie vor viele Leute in Geschäfte gehen und lustig einkaufen und die Banken auch nicht von panischen Massen überrannt werden, kann ich nachts dennoch schlafen.
Was sollten wir Nicht-Banker auch tun? Alles abheben und es im heimischen Strumpf verstauen? Schnell ein Haus im Ausland kaufen? Einen VHS-Kurs in BWL belegen? Auswandern? Sparen?
Ich höre immer nur wie Banken Geld in die nationalen Kassen pumpen. Wessen Geld?
Ich bin nicht beunruhigt, sondern ratlos. Ich kann an der Krise nicht teilnehmen, da nicht schrecklichste Vorherssagen durch den Äther tönen, sich sonst aber nichts ändert.
Man schaut erstaunt zu und schüttelt nur ratlos den Kopf...
Séncja
Zitat:
Original von InMyWinter
Ich persönlich glaube, dass es zu einer Geldentwertung kommen wird, nicht wie wir sie schonmal in Deustchland hatte *von heut auf morgen*, aber das die Unterstützung des Staates sich auf kommende Steuern etc, auswirken wird und damit die Belastung pro Kopf steigt und auch die Teuerungsrate ansteigt, so dass es eine schleichende Inflation geben wird.

Befinden wir uns nicht schon längst in einer Inflation?
Der Grund dafür ist in meinen Augen die Abhängigkeit zu den USA. Uns könnte es egal sein, wenn der Dollar an Wert verliert, ist es uns aber nicht, weil dadurch alle Preise in die Höhe gegangen sind. Schaut man sich mal die Lebensmittelpreise und die damit verbundene Erhöhung der letzten 5 Jahre an, so sieht man, dass etwas nicht stimmt.

Viele Leute protestieren jetzt, weil Bundeskanzlerin Merkel sofort zugestimmt hat, mehrere Millionen an Euro in die USA zu pumpen, damit nicht noch mehr Banken abstürzen. Dieses Vorgehen ist aber richtig, da sonst die Preise für Nahrung und Lebenserhaltung des Volkes noch weiter ansteigen würde.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich vor 6 Jahren insgesamt 50€ für Nahrung und knapp 30€ für flüssige Lebensmittel (z.B. Wasser) ausgegeben habe. Das waren insgesamt 80€ pro Monat, heute kaufe ich das Gleiche und zahle trotzdem jeden Monat mindestens 200€. Wer mir da erzählt, dass die Preise konstant geblieben sind, hat Tomaten auf den Augen.

Ich schaue mir das ganze Dilemma auch weiterhin an. Leider sind dem Volk in dieser Hinsicht die Hände gebunden. Wir sind nur die Leidtragenden. Doch alles jetzt allein an den Banken, die eindeutig Mist gebaut haben und ihr Geld verspekulierten, festzumachen, halte ich für Humbug. Das ist eine Entwicklung, die einen weiteren Höhepunkt erreicht hat.
Der sanfte Dunkle
Wer sonst, wenn nicht die Banken, sind schuld an diesem ganzen Dilemma. Sie sind es doch, die die eigentliche Macht in diesem Lande haben, zusammen mit der gesamten Wirtschaftsclique. Die Politiker betreiben nur noch Lobbyarbeit, um es den Banken und Wirtschaftsunternehmen so angenehm wie möglich zu machen,als bequeme Ausrede wird immer gerne auf die Globalisierung verwiesen, die böse, böse Globalisierung, die es leider aber schon immer ab, nur ist die Welt aufgrund der Informationstechnologie weiter zusammengerückt, das ist alles. Die Menschen an der Basis erarbeiten (das wird immer gerne vergessen) das Bruttosozialprodukt und nicht die Bankmanager. Die versuchen doch nur, durch immer waghalsigere Geschäfte, immer mehr Profit zu erwirtschaften...und womit? Mit unserem Geld! Da kann ich doch gleich zum Roulettetisch gehen und meine ganze Kohle auf die 13 setzen. Ja, das Schlimme ist, als Einzelner ist man wirklich machtlos, und solange die sogenannten *Volksparteien* immer wieder (ich frage mich, von wem?) gewählt werden, wird sich auch nichts ändern, es sei denn, den Massen geht es so schlecht, daß sie auf die Barrikaden gehen und diesen und jenen zum Teufel jagen.
Nike
Ich stimme grob so mit Der sanfte Dunkle überein. Jedoch behaupte ich, dass ein Teil der "Normalbürger" etwas für die Bankenkrise kann. Ist es denn nicht so, dass einige doch auf die Propaganda ihres Geldinstitutes à la "Legen Sie Ihr Geld in Aktien/Fonds an, das gibt hohe Gewinne!" reingefallen sind? Ich glaube, die hauptsächlichen Ursachen sind zwei: zum einen, dass die Börse als Casino missbraucht wird. Zum anderen jedoch die vielen faulen Kredite, welche herausgegeben wurden und keinen realen Gegenwert hatten.
Ich vermute mal, dass wir in Deutschland vielleicht noch mit einem Blauen Auge davonkommen könnten, weil Deutschland nun wirklich ein Land ist, welches nicht nur Handelskontakte zu den USA unterhält. Zum anderen, weil bei uns die Finanzmärkte etwas strenger reglementiert werden.

Aber im Allgemeinen würde ich sagen, dass die Informationen über die Mechanismen der Finanzkrisen recht dünn gesät sind. Aber sie zeigt auf jeden Fall, wohin grenzenlose Gier führt.
Der sanfte Dunkle
Zitat:
Original von Nike
Ich stimme grob so mit Der sanfte Dunkle überein. Jedoch behaupte ich, dass ein Teil der "Normalbürger" etwas für die Bankenkrise kann. Ist es denn nicht so, dass einige doch auf die Propaganda ihres Geldinstitutes à la "Legen Sie Ihr Geld in Aktien/Fonds an, das gibt hohe Gewinne!" reingefallen sind?

Aber im Allgemeinen würde ich sagen, dass die Informationen über die Mechanismen der Finanzkrisen recht dünn gesät sind. Aber sie zeigt auf jeden Fall, wohin grenzenlose Gier führt.

Es ist aber wirklich nur ein geringer Teil der Bevölkerung. Wer sich auf Aktienspekulationen einläßt, weiß doch, daß das ganze Geld auch weg sein kann. Und wer kann es sich leisten einfach mal 10.000 oder 20.000 in den Sand zu setzen. Nein, auch das Geld des kleinen Mannes, der es auf dem Sparkonto läßt, ist in Gefahr, weil auch damit spekuliert wird. Und alle müssen es am Ende bezahlen, nur wiederum die nicht, die das ganze Fiasko verursacht habe. Die setzen sich mit satten Abfindungen ab und lassen sich dann die Sonne auf den Bauch scheinen.
Vulpes
Es gibt mehr Geld digital im Umlauf, als es eigentlich geben dürfte.
Diese Kreditblasen kollabieren nun und Billionen! an Scheinwerten, die ungedeckt sind, verpuffen nun zu dem, was sie wirklich sind >> Luft
Dass das erhebliche Auswirkungen auf unser Leben haben wird, ist schon länger sicher... im Worst Case bricht alles zusammen: Wirtschaft, das Geld an sich, Staat, öffentliche Ordnung, Infrastruktur, Nahrungsmittel-Wasser und Stromversorgung. Willkommen in der Steinzeit....
Die ersten Betriebe der Realwirtschaft haben schon extreme Probleme ("vorübergehender" Produktionsstopp bei Opel und BMW!)
Vorher kann es sehr wahrscheinlich zu Deflation mit anschließender oder nur Hyperinflation kommen...

Dieser Systemcrash wurde seit Jahren vorhergesagt, nur eben nicht von den gekauften und Obrigkeitshörigen Medien, sondern im Internet.

Der €, der Dollar, das sind Währungen, die druch nichts gedeckt sind (damals war es GOLD, zum. beim Dollar), dieses Geld entsteht aus dem Nichts. Unser Geld entsteht dadurch, dass Kredite aufgenommen werden. Wohlgemerkt aus dem Nichts!
Und dorthin werden sie auch zurückkehren. Die ZB drucken im Moment wie verrückt Millarden an E und $, um die Krise noch weiter hinauszuzögern, aber der Zusammenbruch wird kommen. Er ist schon längst überfällig.

Es wurden mit diesem vielen Geld Produkte geschaffen, die keinerlei Wert besitzen, aber dennoch für aberwitzige Beträge gehandelt werden. (vgl. Produkt: Derivate und seine Brüder)

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Es wäre klug, mal zu recherchieren, wann und wie und vor allem warum Zentralbanken erfunden wurden. (Warum sie z.B. zwei Kriegsparteien in den Weltkriegen finanziert haben *omg*, also zwei verfeindete Seiten....) Und warum die Banken am Krieg verdienen....

Wir befinden uns seit jeher in Sklaverei, nur dass unsere sich nicht durch offensichtliche Versklavung äußert. Wir haben ein neofeudales System, in dem die Banker und Zentralbanken uns und die Länder durch Kredite abhängig machen, die niemals zurückgzahlt werden können.

Das Geldsystem, was wir im Moment haben, ist räuberisch und entgegen jeder Natur... auch rechnerisch unmöglich, aber das macht es so besonders, da diese Zusammenbrüche im System mit integriert sind und es zusammenbrechen MUSS!

Ein Video dazu, 40 Min Länge aber hochinteressant, es verdeutlicht das Grundproblem unseres Systems und warum es ausbeuterisch ist:
Fabian - Gib´mir die Welt plus 5%
http://video.google.de/videoplay?docid=-2537804408218048195&ei=QiLxSI6hBZKu
2wKftrTvDg&q=Gib+mir+die+Welt+plus+5%25


Dazu ein Video, das sehr ausführlich ist:
Warum die Bankenkrise eine Krise der Geldordnung ist:
http://video.google.de/videoplay?docid=1218626257944570167&ei=7iLxSMG0A4L82
wKFpKj1Dg&q=Warum+die+Bankenkrise+eine+Krise+der+Geldordnung+ist


und das für eilige mit Zeitmangel:
Wie funktioniert Geld - Sendung mit der Maus-Niveau
http://video.google.de/videosearch?q=Wie+funktioniert+Geld&emb=0#


Ein System mit Zinsen und Zinseszinsen benötigt ewiges Wachstum, um am Laufen zu bleiben. Die benötigte Geldmenge, die zurückzuzahlen ist, steigt exponential.
Allein die ZINSEN können von unserem Land, von uns als Steuerzahler, von den Staatseinnahmen nicht einmal mehr gezahlt werden, wie soll das dann mit der Hauptschuld funktionieren?
In den Medien wird immer von Wirtschaftswachstum gesprochen und dass wir es brauchen. Doch irgendwann ist der Punkt gekommen, an dem kein Wachstum mehr möglich ist > Das System kollabiert.
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Das Problem mit den Derivaten und gigantischen ungedeckten Geldmengen in Billionenhöhe, hohe Managergehälter und Umverteilung des Volksvermögens von arm zu reich, Hartz-Gesetze, die die Menschen in die moderne Sklavenarbeit führen, zockende Banken an der Börse, all das sind keine Ursache, sondern nur ein Symptom des Grundproblems.

Einige wenige Reiche herrschen über viele arme unter ihnen. Es hat sich seit damals, wo wir gemeine Könige und Kaiser über uns hatten, nichts geändert, außer den Methoden!
Und natürlich werden die alles daran setzen, ihre Macht zu behalten. Sie und ihre Lobbyisten haben Einfluss auf unsere Politik, oder glaubt ihr, unsere Politiker vertreten wirklich das Volk? Das ist ein weiteres sehr umfassendes Thema...



Falls ihr nun Blut geleckt habt und euch abseits von TV, Radio und Zeitung informieren wollt, poste ich mal ein paar rundim interessante Links:

Zusammenfassung der massenmedienwirksamen Krise:
http://www.radio-utopie.de/2008/10/07/der-finanzielle-reichstagsbrand-chron
ologie-eines-kalten-staatsstreichs-durch-eine-inszenierte-krise/


http://www.radio-utopie.de/2008/09/17/erdbeben-in-babel-iv-ein-bisschen-zuv
iel-usa/


Etwas zu Goldlastig, aber abseits dieses Fanatismus eine gute Informationsquelle. Die Vorhersagen traten bisher immer ein, wenn auch nicht exakt zum geschätzten Zeitpunkt... Das Problem der Krise ist, dass sie auch durch EInflussnahme unvorhersehbar verläuft....
Hartgeld.com


http://alles-schallundrauch.blogspot.com/

http://politikglobal.blogspot.com/


Hier müsst ihr sondieren, da unterschiedliche Schreiber und einige schreiben exakt das, was die Massenmedien schreiben...Müll...
mmnews.de


und
Infokrieg.tv
-alles unter dem Aspekt, kritisch zu bleiben und selbst zu informieren bei möglichst vielen Quellen!



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Steinbrück: Niemand hat vor, Banken mit Steuergeldern zu stützen
Deutschland ist von der Finanzkrise der USA nicht berührt. Unser Bankensystem ist vollkommen anders aufgebaut, als das der USA.
US-Finanzminister: Finanzsystem sicher und stabil.
Bank of East Asia: Die Bank ist sicher und stabil
Steinbrück: Deutsche Banken sind der Krise gewachsen
Merkel: Alle Spareinlagen sind sicher!
DIW-Chef Zimmermann: Konjunktur weiterhin sehr robust
(vgl. Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen, Die Rente ist sicher...)


Wenn ihr diese Aussagen glaubt, dann ist euch nicht mehr zu helfen!

Unsere Medien berichten erst etwas, wenn das Kind sachon lange im Brunnen verrottet...
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Zitat:
Befinden wir uns nicht schon längst in einer Inflation?

Yap, seit die stabile und gewissen Elementen zu harte DM für den € geopfert wurde (EU, ein schönes Thema: http://de.youtube.com/watch?v=g_kB6ejDlq8&feature=related)
geht es bergab. Preise erhöhten sich mindestens um 50% (die Medien und "unabhängige Studien" und Behörden sprechen von gefühlter Inflation. Bullshit!
Schon kurz nach der Einführung hierzulande war es so, dass bei den Beträgen lediglich das Währungssymbol augetauscht wurde, jedoch die Gehälter wurden alle um nahezu 50% gekürzt.
Doch das alles wird nichts sein gegen die drohende Hyperinflation, die nun auf uns zurollt... schonmal Millarden für ein Brot bezahlt? Es wird in Fachkreisen sogar schon von Weimar II gesprochen, ch hoffe, das sagt euch noch was... ansonsten fragt eure Großeltern, wenn die noch leben sollten...


Zitat:
Jedoch behaupte ich, dass ein Teil der "Normalbürger" etwas für die Bankenkrise kann

Jeder Bürger, der mehr als nötig Geld auf der Bank hat, unterstützt dieses System. Die Banken zocken dann damit und haben damit erst die Grundlage, das zu tun.
Banken haben eine MIndestreserve an Bargeld, je höher der Betrag an bargeld ist, den die Bürger den Banken zur Verfügung stellen, desto mehr Giralgeld und im Endeffekt Scheinwerte können diese erzeugen.


Zitat:
Ich glaube, die hauptsächlichen Ursachen sind zwei: zum einen, dass die Börse als Casino missbraucht wird. Zum anderen jedoch die vielen faulen Kredite, welche herausgegeben wurden und keinen realen Gegenwert hatten.

Das sind nur Symptome.
Das Geld zum Zocken haben sie nur durch dieses korrupte System, das keine Grenzen zu kennen scheint, was die Höhe des Reichtums Weniger angeht....
Und die faulen Kredite entstehen erst dadurch, dass diese nicht zurückgezahlt werden können, also siehe oben und die Videos.

Es ist höchst fragwürdig, dass Geld erzeugt wird, das niemals erarbeitet wurde! Es besitzt weder materiellen noch irgendeinen anderen Wert!

Wenn man sein Vermögen in Gold/Silber/Platin speichern will, oder zu Hause unter Kopfkissen/Matratze, dann wettern alle "Finanzexperten" dagegen. Begründung No.1: Es wirft keine Zinsen ab!
Da wir aber nun wissen, dass Geld sich nicht vermehren kann und auch nicht arbeitet , so ist der Weg schonmal wenigstens moralisch vertretbar.
Papiergeld kann im Zweifelsfalle wertlos werden und nur noch seinen Heizwert besitzen (wenn wer nicht damit tapezieren möchte, oder es als Toilettenpapier nutzen möchte, so wie hier:
http://www.youtube.com/watch?v=H-F89sIDDVI
)



Zitat:
Ich vermute mal, dass wir in Deutschland vielleicht noch mit einem Blauen Auge davonkommen könnten, weil Deutschland nun wirklich ein Land ist, welches nicht nur Handelskontakte zu den USA unterhält. Zum anderen, weil bei uns die Finanzmärkte etwas strenger reglementiert werden.


Das ist das "Schöne" an der Globalisierung: Alle sitzen mit im Boot. Island steht auf der Kippe, USA sind faktisch schon pleite Schuldenuhr gehen die Stellen aus!, Pakistan steht auch auf der Kippe, Ungarn ebenfalls...
Problem ist auch, dass niemand weiß, wer wie viele von diesen Mistpapieren gehortet hat.
Die Banken misstrauen einander und die Politikredet uns ein, wir müssen den Banken vertrauen... das ist nämlich das Einzige, was das System noch am Laufen hält: Vertrauen.

Niemand weiß, wie viel unsere Banken noch verlieren werden, aber es wird eine gewaltige Menge sein. Und auch die in den letzten Tagen so sicher geltenden Sparkassen sind darin verwickelt, gar die Deutsche Bank, das werden noch interessante Tage/Wochen... mit mehreren Monaten rechnen nur noch Optimisten...

Wenn die anderen Länder, insbesondere China alle ihre Dollarpapiere abverkaufen, dann ist die USA endgültig bankrott und der $ nur noch einen Hauch von dem wert, was er jetzt noch angeblich wert ist...



Dass die Finanzmärkte hier besser kontroliert werden, war auch auch ein schönes Märchen... oder auch nciht, sie werden kontrolliert und zwar von denen, die kontrolliert werden müssen. Die Bafin, unsere Kontrolletis, haben ihren Zweck mehr als verfehlt... korrupte Behörden eben...

Alle schreien sie nun nach mehr Kontrolle (Macht), dass die Finanzmärkte besser beaufsichtigt werden müssen und kontrolliert.
Es ist das alte Spiel: Die Verursacher bieten gleichzeitig die Lösung an und Vasallen wie Sarkozy mit ihrer Mediengeilheit posaunen dann Dinge raus, von einer international agierenden Aufsichts- und Kontrollbehörde... "nur" eine weitere Machtkonzentration...



Die Globalisierung und der damit einhergehende Raubtierkapitalismus sind ein großes Übel...
Damit die einen Wenigen in Wohlstand leben können, müssen andere ausgebeutet werden. Das fängt an beim Verlagern von Produktionsstätten ins ärmere Ausland und geht über in unsere nieder bezahlte heimische Ausbeutung durch hauptsächliches Nutzen von Zeitarbeit und 1€-Jobs zum Mindestniveau... zu viel zum sterben, zu wenig zum Leben.

Schon Helmut Kohl sagte damals: "Unser Land muss sich fortenwickeln vom Hochlohn-Industrieland zum Niedriglohn-Dienstleistungsland"


"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen, würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh" - Henry Ford