merla
Vorab: Ziel war es eigentlich nur, eine Geschichte zu schreiben, in der jeder Buchstabe des Alphabets in einer Alliteration vorkommt.
Wer will, kann das ja mal versuchen und dann sein Ergebnis posten.
Dies hier ist mein Ergebnis
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Am Abend eines trüben Tages brach Bernhard auf ins Ungewisse.
Langsam schlich er durch die grauen Gassen, blickte vorsichtig umher, dass nicht aus dunklen Dächergassen irgendwelche wirren Wesen auf ihn niederstürzen konnten. Den starken Stock in Händen haltend lugte Bernhard erst um jedes Eck, bevor er es in großem Bogen möglichst weit umschritt.
Plötzlich einer Eingebung folgend, zog er seine milchigweiße Mütze tiefer ins Gesicht, so dass vorübergehende Vagabunden ihn nicht mehr gleich erkennen konnten. Welch weise Entscheidung dies gewesen war zeigte sich, als Bernhard an einer Gruppe betagter Damen anlangte, die, wie auch er, an der Straße auf das Grün der frostgeplagten Fußgängerampel warten musste. Vor einigen Jahren schon hätte man die Ampel ersetzen sollen.
Bernhard kannte die Damen von verschiedenen Seniorenveranstaltungen her und konnte ihre leidigen Lästereien kaum noch ertragen. Was er auch schon deutlich zu verstehen gegeben hatte. Regelrecht quakend quasselten sie aufeinander ein, ohne Punkt und Komma, ohne eine Luftschnapppause, und so war es nicht verwunderlich, dass sich Bernhard, der Geist geplagt ob all der nervigen Nörgeleien, ruckartig umdrehte und die Straße weiter hinauf flüchtete.
In unbekanntes Terrain.
Nie zuvor war er hier gewesen, kannte den Ort nur vom Hörensagen, wusste nicht wohin und wie weiter, doch ein Zurück kam nicht in Frage. Nicht wieder in die klammernden Klauen geraten, denen er gerade noch so eben entkommen war.
Bernhard umfasste seinen Stock fester.
Hinter einzelnen noch so seichten Kurven konnte ein Feind lauern und so wurde erst einmal argwöhnisch betrachtet, was seltsam, unnormal und ungewöhnlich erschien.
"Xaviers Xylophon Verleih“ sprang sofort in den geschulten Blick des alten Kriegsveteranen. Wer hieß denn schon Xavier? Einen solchen Namen trugen Schurken, Ganoven, Hexenmeister. Mehr und mehr Läden mit seltsamen Bezeichnungen tauchten wie aus dem Nichts auf, rückten näher an Bernhard heran, umgarnten, umkreisten, verhöhnten ihn:
"Sieh nur, alter Mann, was es heute alles gibt ...“
"Schau her, alter Mann, was du alles verpasst hast ...“
Eine irre Innenstadt, in die er da geraten war, voll von besessenen Geschäften, verfluchten Läden, verhexter Buden und Stände.
"Ketzerei!“ hallte es in seinem Kopf. Sein Körper erbebte im reißenden Rhythmus des polternden Pulses, ein Aufschrei der Qual steckte ihm im Halse und Bernhard wollte nur noch fort.
Fort in sein zierliches Zuhause, dem einzigen Ort auf dieser Welt, der Sicherheit versprach. Der einzige Ort, an dem man sich wohl fühlen konnte. Doch Bernhard hatte einen Auftrag, eine Mission. Er musste stark sein, sich dem entgegenstellen, was der Feind ihm vor die Füße warf.
Den Stock noch fester haltend richtete er sich wieder auf, schluckte jegliches Jammern hinunter, blickte stur geradeaus und lief auf den Punkt zu, den er als Ausweg aus diesem Vorhof der Hölle erachtete.
"Yvonne Ypsilantis Klamottenbude“ wagte einen erneuten Vorstoß, biss sich fast in Bernhards Gedächtnis fest, doch wie ein Schlag traf das jahrelang geübte ohnmachtbringende Oberfeldwebelkommando das verschlagene Hexengeschöpf und ließ es hastig zurückweichen.
Dieser Vorfall aber zeigte Bernhard, dass nun größere Eile vonnöten war, denn lange ließ sich dieser Teufelsort nicht mehr bändigen.
Schnellen Schrittes hastete er voran, seinem Ziel entgegen, das er mittlerweile deutlich ausmachen konnte.
Bald schon erreichte er die Stufen der Göttlichkeit, die er freudig heraufstieg, um am Tor der Seligkeit vom christlichen Chor der Engel des Herrn begrüßt zu werden.
Bernhard hatte endlich die Kirche erreicht.
Wer will, kann das ja mal versuchen und dann sein Ergebnis posten.
Dies hier ist mein Ergebnis
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Bernhards Abenteuer
- oder: ein Weg voller Schrecken
Am Abend eines trüben Tages brach Bernhard auf ins Ungewisse.
Langsam schlich er durch die grauen Gassen, blickte vorsichtig umher, dass nicht aus dunklen Dächergassen irgendwelche wirren Wesen auf ihn niederstürzen konnten. Den starken Stock in Händen haltend lugte Bernhard erst um jedes Eck, bevor er es in großem Bogen möglichst weit umschritt.
Plötzlich einer Eingebung folgend, zog er seine milchigweiße Mütze tiefer ins Gesicht, so dass vorübergehende Vagabunden ihn nicht mehr gleich erkennen konnten. Welch weise Entscheidung dies gewesen war zeigte sich, als Bernhard an einer Gruppe betagter Damen anlangte, die, wie auch er, an der Straße auf das Grün der frostgeplagten Fußgängerampel warten musste. Vor einigen Jahren schon hätte man die Ampel ersetzen sollen.
Bernhard kannte die Damen von verschiedenen Seniorenveranstaltungen her und konnte ihre leidigen Lästereien kaum noch ertragen. Was er auch schon deutlich zu verstehen gegeben hatte. Regelrecht quakend quasselten sie aufeinander ein, ohne Punkt und Komma, ohne eine Luftschnapppause, und so war es nicht verwunderlich, dass sich Bernhard, der Geist geplagt ob all der nervigen Nörgeleien, ruckartig umdrehte und die Straße weiter hinauf flüchtete.
In unbekanntes Terrain.
Nie zuvor war er hier gewesen, kannte den Ort nur vom Hörensagen, wusste nicht wohin und wie weiter, doch ein Zurück kam nicht in Frage. Nicht wieder in die klammernden Klauen geraten, denen er gerade noch so eben entkommen war.
Bernhard umfasste seinen Stock fester.
Hinter einzelnen noch so seichten Kurven konnte ein Feind lauern und so wurde erst einmal argwöhnisch betrachtet, was seltsam, unnormal und ungewöhnlich erschien.
"Xaviers Xylophon Verleih“ sprang sofort in den geschulten Blick des alten Kriegsveteranen. Wer hieß denn schon Xavier? Einen solchen Namen trugen Schurken, Ganoven, Hexenmeister. Mehr und mehr Läden mit seltsamen Bezeichnungen tauchten wie aus dem Nichts auf, rückten näher an Bernhard heran, umgarnten, umkreisten, verhöhnten ihn:
"Sieh nur, alter Mann, was es heute alles gibt ...“
"Schau her, alter Mann, was du alles verpasst hast ...“
Eine irre Innenstadt, in die er da geraten war, voll von besessenen Geschäften, verfluchten Läden, verhexter Buden und Stände.
"Ketzerei!“ hallte es in seinem Kopf. Sein Körper erbebte im reißenden Rhythmus des polternden Pulses, ein Aufschrei der Qual steckte ihm im Halse und Bernhard wollte nur noch fort.
Fort in sein zierliches Zuhause, dem einzigen Ort auf dieser Welt, der Sicherheit versprach. Der einzige Ort, an dem man sich wohl fühlen konnte. Doch Bernhard hatte einen Auftrag, eine Mission. Er musste stark sein, sich dem entgegenstellen, was der Feind ihm vor die Füße warf.
Den Stock noch fester haltend richtete er sich wieder auf, schluckte jegliches Jammern hinunter, blickte stur geradeaus und lief auf den Punkt zu, den er als Ausweg aus diesem Vorhof der Hölle erachtete.
"Yvonne Ypsilantis Klamottenbude“ wagte einen erneuten Vorstoß, biss sich fast in Bernhards Gedächtnis fest, doch wie ein Schlag traf das jahrelang geübte ohnmachtbringende Oberfeldwebelkommando das verschlagene Hexengeschöpf und ließ es hastig zurückweichen.
Dieser Vorfall aber zeigte Bernhard, dass nun größere Eile vonnöten war, denn lange ließ sich dieser Teufelsort nicht mehr bändigen.
Schnellen Schrittes hastete er voran, seinem Ziel entgegen, das er mittlerweile deutlich ausmachen konnte.
Bald schon erreichte er die Stufen der Göttlichkeit, die er freudig heraufstieg, um am Tor der Seligkeit vom christlichen Chor der Engel des Herrn begrüßt zu werden.
Bernhard hatte endlich die Kirche erreicht.