Lichtgestalt39
Kopfschmerzen
Ich quäle mich jeden Tag rum und niemand will mir helfen.
Sie pochen, bohren, hämmern, stechen und niemand tut was dagegen.
Ich renne von Arzt zu Arzt und nichts passiert.
Wozu gibt es die Götter in weiss, wenn sie nichts tun.
-----
Mode
Wenn wir die Modenschauen sehen, blicken wir nur in knochige Gesichter.
Die Models haben keinen Busen und Po.
Wer soll denn Grösse 32 / 34 anziehen?
Wer läuft denn mit durchsichtigen Klamotten über die Strasse?
Nach welchem Mass gehen die Modeschöpfer?
Normalpersonen, die keine perfekte Figur haben, sollen die nur in Sack und Asche rumlaufen?
Das ist für mich rausgeschmissenes Geld!
-----
Depression
Ich fühle mich gefangen in einem tiefen Loch und komme nicht raus.
Mein Leben hat keinen Sinn, alles geht schief und trotzdem wache ich jeden Tag auf.
Jeden Tag Quälerei und Fragen, ob das Geld oder das Essen reicht.
Jeden Tag die Frage nach dem Sinn des Ganzen.
Hat das Leben überhaupt einen Sinn?
Für mich nicht.
-----
Körper
Ich bin in einem Körper, den ich hasse und ich kann nichts dagegen tun.
Ich will so nicht leben, aber ich muss.
Warum muss ich mich so quälen?
Ich will diesen Körper nicht und da ich nichts dagegen tun kann,
werde ich mich mein Leben lang hassen.
-----
Ärzte
Man öffnet sich den Ärzten und erzählt, wie es einem geht.
Aber was bringt das, wenn man nicht ernstgenommen wird?
Ich werde belächelt und mir wird gesagt, dass ich mich nicht so anstellen soll.
Andererseits werde ich mit Medikamenten vollgepumpt, deren Nebenwirkungen mich erschlagen.
Ich weiss nicht mehr weiter und frage mich, warum Ärzte da sind, wenn mir niemand hilft!
-----
Gefühle
Es tut so weh, möchte mein Herz rausschneiden,
Messer mit Widerhaken lacht mich an.
Ich lasse es langsam in das Fleisch sinken, geniesse den Schmerz.
Es tut weh, es ist wundervoll und furchtbar zugleich.
Ich sehe zerrissene Kleidung und wünsche mich in diesen Zustand.
Gefühle tun weh, ich liebe und hasse sie, verwünsche sie,
möchte sie nicht missen und auch wegschieben, ganz weit weg...
Wünsche mich zerrissen, dann kann ich niemandem mehr weh tun
und ich fühle auch nichts mehr...
-----
Leere
ich schwebe in einem luftleeren Raum
bin von nichts umgeben
ich sehe nichts
ich höre nichts
ich rieche nichts
ich fühle nichts
es gibt keine Zeit, keinen Raum
die Leere füllt mich aus
-----
Schmerz
Ich kenne Dich
Ich hasse Dich
Ich liebe Dich
Ich geniesse Dich
Ich verfluche Dich
-----
Ich bin gefangen in diesem Leben, in diesem Körper
Gedanken gehen auf Reisen, quälen mich Tag und Nacht
Ich will einfach nur weg, weit weg
ohne diese Gedanken, diesen Hass
Ich muss mich jeden Tag ertragen und kann es nicht
Bitte erlöse mich!
-----
Dunkelheit umgibt mich
Nebelschwaden wabern.
Ich sehe mich um
und sehe ausser Dunkelheit nichts.
Ich spüre, dass Du bei mir bist.
Du machst Dich nicht sichtbar,
aber die Kleinigkeiten im Alltag,
in denen ich Dich spüre,
dann fühle ich mich nicht mehr
so allein, hilflos, verloren, nutzlos.
-----
Ich habe Angst.
Angst vor Zurückweisung.
Angst vor dem Augenblick, wo ich
am liebsten sterben würde.
Ich möche meine Gefühle abschalten,
aber sie sind da, Tag und Nacht.
Sie gelten nur Dir, niemandem sonst.
-----
Ich sehe in den Nachthimmel.
Sterne blitzen mich an.
Ich stehe alleine an einem dunklen Ort
und wünsche mich zu Dir.
Ich suche mir einen Stern aus,
schicke ihn zu Dir, er verschwindet.
Ich sehe in den Nachthimmel und
stehe alleine in der Dunkelheit.
-----
Dunkler Raum.
Kein Ende in Sicht.
Wo bist Du?
Lass mich nicht alleine!
Ich irre durch die Dunkelheit
und finde Dich nicht.
-----
Ich träume von Dir
so real, so wirklich.
Ich spüre, dass Du bei mir bist.
Doch wenn ich aufwache,
spüre ich nur Einsamkeit...
-----
Zerbrochenes Herz, es liegt in Scherben.
Du hast es zerstört, mit Füssen getreten.
Zu viele Jahre habe ich verschwendet.
Du hast mich beleidigt, beschimpft,
gedemütigt, bedroht,
fast meine Seele zerstört.
Ich bin darüber hinweg.
Es tut nicht mehr weh.
Ich habe mich immer gefragt,
warum ich das ertragen muss.
Ich kenne den Grund:
Um die wahre Liebe zu finden,
endlich glücklich zu sein.
Vergangene Gedanken sind nun ohne Schmerz,
geheilt ist mein zerbrochenes Herz.
-----
Gefangen im Käfig der Gedanken,
gefesselt von der Vergangenheit,
kämpfe ich gegen die Ketten,
die versuchen, mich zu erdrücken.
Die Käfigtür ist offen,
Du hast sie aufgeschlossen.
Ich hoffe, ich finde den Mut,
ihn zu verlassen
und ihn nie wieder zu betreten.
-----
Für Petra
Ich betrachte Dein Bild...
Gedanken sprengen meinen Kopf...
möchte mit Dir reden,
doch Du bist nicht mehr da.
Eine gelöschte Telefonnummer,
eine leere Wohnung,
eine Lücke aus einem Teil meines Lebens.
Ich denke an Dich und kann Dir
nicht mehr sagen,
wie sehr Du mir fehlst...
-----
Ich bin mit falscher Religion aufgewachsen,
mit Arroganz und Heuchelei.
Das liess ich hinter mir, aber ich hatte
immer den Eindruck, dass mir etwas fehlte.
Dank Dir, Odin, weiss ich, dass ich nicht
alleine bin, Deine Raben begleiten mich,
sind immer in meiner Nähe.
Du stehst mir bei, erhörst mein Flehen
in dunklen Stunden.
Ich quäle mich jeden Tag rum und niemand will mir helfen.
Sie pochen, bohren, hämmern, stechen und niemand tut was dagegen.
Ich renne von Arzt zu Arzt und nichts passiert.
Wozu gibt es die Götter in weiss, wenn sie nichts tun.
-----
Mode
Wenn wir die Modenschauen sehen, blicken wir nur in knochige Gesichter.
Die Models haben keinen Busen und Po.
Wer soll denn Grösse 32 / 34 anziehen?
Wer läuft denn mit durchsichtigen Klamotten über die Strasse?
Nach welchem Mass gehen die Modeschöpfer?
Normalpersonen, die keine perfekte Figur haben, sollen die nur in Sack und Asche rumlaufen?
Das ist für mich rausgeschmissenes Geld!
-----
Depression
Ich fühle mich gefangen in einem tiefen Loch und komme nicht raus.
Mein Leben hat keinen Sinn, alles geht schief und trotzdem wache ich jeden Tag auf.
Jeden Tag Quälerei und Fragen, ob das Geld oder das Essen reicht.
Jeden Tag die Frage nach dem Sinn des Ganzen.
Hat das Leben überhaupt einen Sinn?
Für mich nicht.
-----
Körper
Ich bin in einem Körper, den ich hasse und ich kann nichts dagegen tun.
Ich will so nicht leben, aber ich muss.
Warum muss ich mich so quälen?
Ich will diesen Körper nicht und da ich nichts dagegen tun kann,
werde ich mich mein Leben lang hassen.
-----
Ärzte
Man öffnet sich den Ärzten und erzählt, wie es einem geht.
Aber was bringt das, wenn man nicht ernstgenommen wird?
Ich werde belächelt und mir wird gesagt, dass ich mich nicht so anstellen soll.
Andererseits werde ich mit Medikamenten vollgepumpt, deren Nebenwirkungen mich erschlagen.
Ich weiss nicht mehr weiter und frage mich, warum Ärzte da sind, wenn mir niemand hilft!
-----
Gefühle
Es tut so weh, möchte mein Herz rausschneiden,
Messer mit Widerhaken lacht mich an.
Ich lasse es langsam in das Fleisch sinken, geniesse den Schmerz.
Es tut weh, es ist wundervoll und furchtbar zugleich.
Ich sehe zerrissene Kleidung und wünsche mich in diesen Zustand.
Gefühle tun weh, ich liebe und hasse sie, verwünsche sie,
möchte sie nicht missen und auch wegschieben, ganz weit weg...
Wünsche mich zerrissen, dann kann ich niemandem mehr weh tun
und ich fühle auch nichts mehr...
-----
Leere
ich schwebe in einem luftleeren Raum
bin von nichts umgeben
ich sehe nichts
ich höre nichts
ich rieche nichts
ich fühle nichts
es gibt keine Zeit, keinen Raum
die Leere füllt mich aus
-----
Schmerz
Ich kenne Dich
Ich hasse Dich
Ich liebe Dich
Ich geniesse Dich
Ich verfluche Dich
-----
Ich bin gefangen in diesem Leben, in diesem Körper
Gedanken gehen auf Reisen, quälen mich Tag und Nacht
Ich will einfach nur weg, weit weg
ohne diese Gedanken, diesen Hass
Ich muss mich jeden Tag ertragen und kann es nicht
Bitte erlöse mich!
-----
Dunkelheit umgibt mich
Nebelschwaden wabern.
Ich sehe mich um
und sehe ausser Dunkelheit nichts.
Ich spüre, dass Du bei mir bist.
Du machst Dich nicht sichtbar,
aber die Kleinigkeiten im Alltag,
in denen ich Dich spüre,
dann fühle ich mich nicht mehr
so allein, hilflos, verloren, nutzlos.
-----
Ich habe Angst.
Angst vor Zurückweisung.
Angst vor dem Augenblick, wo ich
am liebsten sterben würde.
Ich möche meine Gefühle abschalten,
aber sie sind da, Tag und Nacht.
Sie gelten nur Dir, niemandem sonst.
-----
Ich sehe in den Nachthimmel.
Sterne blitzen mich an.
Ich stehe alleine an einem dunklen Ort
und wünsche mich zu Dir.
Ich suche mir einen Stern aus,
schicke ihn zu Dir, er verschwindet.
Ich sehe in den Nachthimmel und
stehe alleine in der Dunkelheit.
-----
Dunkler Raum.
Kein Ende in Sicht.
Wo bist Du?
Lass mich nicht alleine!
Ich irre durch die Dunkelheit
und finde Dich nicht.
-----
Ich träume von Dir
so real, so wirklich.
Ich spüre, dass Du bei mir bist.
Doch wenn ich aufwache,
spüre ich nur Einsamkeit...
-----
Zerbrochenes Herz, es liegt in Scherben.
Du hast es zerstört, mit Füssen getreten.
Zu viele Jahre habe ich verschwendet.
Du hast mich beleidigt, beschimpft,
gedemütigt, bedroht,
fast meine Seele zerstört.
Ich bin darüber hinweg.
Es tut nicht mehr weh.
Ich habe mich immer gefragt,
warum ich das ertragen muss.
Ich kenne den Grund:
Um die wahre Liebe zu finden,
endlich glücklich zu sein.
Vergangene Gedanken sind nun ohne Schmerz,
geheilt ist mein zerbrochenes Herz.
-----
Gefangen im Käfig der Gedanken,
gefesselt von der Vergangenheit,
kämpfe ich gegen die Ketten,
die versuchen, mich zu erdrücken.
Die Käfigtür ist offen,
Du hast sie aufgeschlossen.
Ich hoffe, ich finde den Mut,
ihn zu verlassen
und ihn nie wieder zu betreten.
-----
Für Petra
Ich betrachte Dein Bild...
Gedanken sprengen meinen Kopf...
möchte mit Dir reden,
doch Du bist nicht mehr da.
Eine gelöschte Telefonnummer,
eine leere Wohnung,
eine Lücke aus einem Teil meines Lebens.
Ich denke an Dich und kann Dir
nicht mehr sagen,
wie sehr Du mir fehlst...
-----
Ich bin mit falscher Religion aufgewachsen,
mit Arroganz und Heuchelei.
Das liess ich hinter mir, aber ich hatte
immer den Eindruck, dass mir etwas fehlte.
Dank Dir, Odin, weiss ich, dass ich nicht
alleine bin, Deine Raben begleiten mich,
sind immer in meiner Nähe.
Du stehst mir bei, erhörst mein Flehen
in dunklen Stunden.